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Wir „arbeiten“ daran…

Wir Jungs von der Ea – Mannschaft des FC Neunkirch haben seit dieser Saison zwei „neue“ Trainer. Marco und Markus. Sie versuchen, uns 2 x wöchentlich (mehr) Fussball beizubringen, zu zeigen und zu vermitteln. Leider nicht nur mit Erfolg – einige Resultate von Spielen sind wahrlich nicht gerade berauschend – Schwamm drüber.

OK; eigentlich liegt es nicht nur an den zwei Trainern. Die geben sich ja merklich Mühe, um uns technisch, konditionell und sogar taktisch (noch) etwas bei – und weiterzubringen. Aber manchmal können oder wollen wir einfach nicht so wie die „Zwei“ möchten. Wenn wir jedoch wollen, uns konzentrieren und zeigen was in uns steckt, dann kann schon mal die Post abgehen! Dann haben wir nicht nur die Sprüche wie die Profis, sondern spielen auch fast wie solche… – naja fast.

Ob gut oder schlecht gespielt – am wichtigsten ist für uns noch immer der Spaß! Logo; auch in unserer Mannschaft hat es (wahrscheinlich) welche mit dem heimlichen Wusch/Traum, später einmal Profi zu werden — oder wenigsten mal in die 1.Mannschaft des FC Neunkirch zu kommen.

Übrigens: Anscheinend haben auch unsere beiden Trainer den Plausch – das haben wir sie zumindest ab und zu schon sagen hören. Und sonst hätten sie uns ja bestimmt auch nicht an das Super-League Spiel GC gegen YB mitgenommen – VOLL COOL! (Die spielen zwar manchmal auch nicht besser wie wir 😉 )

Was wir alle auch noch (mit Oldi-Worten ausgedrückt) lässig finden ist, dass uns ab und zu unsere Eltern oder „sonst wer“ aus der Verwandtschaft zuschauen kommt. Die versuchen wir logischerweise mit unserem Können zu beeindrucken (zumindest bei der Freundin von Markus scheint uns das zu gelingen – die kommt öfters…) und geben erst recht VOLLGAS.

Dass unsere Mütter nach den Spielen abwechselnd die verschwitzten Tenues zum waschen nach Hause nehmen finden wir sowieso Kra..Super/Sauber! Doch in ein paar Jahren wird das auch vorbei sein: dann werfen wir sie (die Trikots natürlich – was denn sonst !?) nach Match`s in die Fan – Kurve.

Bis es aber soweit ist, lassen wir uns von unseren M&M`s noch ein paar gei.. gute Tricks zeigen.

geschrieben von einem E-Junior

Kurzbericht Juniorinnen A

Die A-Juniorinnen konzentrieren sich ganz auf den Aufbau einer schlagkräftigen U19-Mannschaft. Wir arbeiten mit Volldampf auf dieses Ziel hin, im Sommer 2005 an der U19-Meisterschaft teilzunehmen. Die Stimmung im Team ist sehr gut und unsere Leistungsbereitschaft zur Freude der Trainer ebenfalls. Die abwechslungsreichen Trainingseinheiten motivieren (ausser Konditionstraining..) uns auch immer wieder von neuem, den Aufwand auf uns zu nehmen. Trainingslager und andere polysportive Tätigkeiten kitten uns zusätzlich als Einheit zusammen. Erfreulich und für uns sehr wertvoll, dass bereits 4 Spielerinnen den Sprung in das Kader der U-16 Regionalauswahl geschafft haben. Wir bedanken uns bei dieser Gelegenheit bei allen Eltern, Betreuern und dem FC Neunkirch für Ihren grossen Einsatz. Wir sind sehr froh über die geniale Mithilfe.

geschrieben von Sara Stolz

Junioren A – Wieder mit grossem Kader

Thomas Schüpfer hat den „Draht“ zu den Jungen

Seit über 10 Jahren ist Thomas Schüpfer einer der zuverlässigsten Trainer beim FC Neunkirch und das mit einem beachtlichen persönlichen Einsatz! Sein enormes Engagement für den FCN verdient grosse Anerkennung, trainiert er doch seit Jahren A- oder B-Junioren. Diese Altersgruppe befindet sich erfahrungsgemäss in einem Alter, bei dem der Fussball keine allzu hohe Priorität geniesst.

Seit mehreren Jahren schafft es Thomas Schüpfer immer wieder, die A- oder B-Junioren des FC Neunkirch bei der Stange zu halten. Das liest sich so einfach, ist jedoch eine sehr schwierige Aufgabe, da diese Jugendlichen in einem sehr heiklen Alter ihrem Hobby frönen. Da gibt es sehr viele Einflüsse von aussen, wie Ausbildung, Freundin, Militär, Cliquen, Musik, breites sportliches Freizeitangebot, etc. die vereinzelte Spieler immer wieder zum aufhören oder zu einem Unterbruch verleiten.

Die Verbundenheit von Thomas Schüpfer zu seinem Hobby geht gar soweit, dass er immer mit dem so genannten «Schüpfer Mobil» (Ford Transit) unterwegs ist, um jederzeit «seine» Jungs von A nach B transportieren zu können. Das wohlverstanden «franco und gratis», versteht sich!
Spätestens hier wird einem klar, dass Thomas Schüpfer das klassische Modell des «aussen hart und innen weich» Typ verkörpert, denn für seine Mannschaft würde er das letzte Hemd geben. Mit all diesen Attributen ergibt sich die Chemie, die den Trainer und die Mannschaft so zusammenschweisst. Es gibt nur wenige von dieser Gilde in der Region, die dieses Händchen und Talent besitzen, die Jungen auf diesem Level «abzuholen»! Chapeau!

Verglichen mit anderen Vereinen in der Region ist der FC Neunkirch einer der Wenigen, die noch eine intakte A-Junioren Mannschaft besitzt. Das macht die Verantwortlichen des FCN natürlich besonders stolz! Die Vereinsführung spricht an dieser Stelle auch ein spezielles Dankeschön an Thomas und Franz Schüpfer (Coach) aus.
Die A-Junioren werden bestimmt in dieser Saison wieder viele erfolgreiche Spiele absolvieren und auch in einzelnen Teileinsätzen den Kader der 1. Mannschaft ergänzen.

A-Junioren gibt es das nächste Mal am Samstag 17.09.2005 / 15:00 Uhr auf dem Sportplatz Randenblick zu bestaunen.
Dann heisst es: FC Neunkirch – FC Büsingen.

geschrieben von Michael Graf

Kometenhafter Aufstieg als Assistent bis in die 1. Liga

Es gibt keinen Schiedsrichter aus der Region Schaffhausen, der höher pfeift als Florian Schmid. Zusammen mit Routinier Metin Akarpinar aus Neuhausen ist er der einzige 2.-Liga-Schiedsrichter der Region. Bis zum Frühling 2004 war er sogar Assistent in der 1. Liga. Er gehörte der Schweizer Talentgruppe an. Kein Wunder. Denn der Aufstieg des Neunkirchers war kometenhaft. Mit 17 Jahren wurde er Junioren-Schiedsrichter. Innerhalb von fünf Jahren stieg er von der 5. in die 1. Liga auf. Alles lief perfekt. Obwohl er zwischenzeitlich auch im Militär Karriere machte, wäre es kaum schneller gegangen. Doch dann hiess es: Endstation. Nicht wegen seiner Leistung. Nein, weil Schmid dem Schweizerischen Fussballverband nicht uneingeschränkt zur Verfügung stehen konnte. Das wäre in den höchsten Schweizer Ligen Pflicht. «Mein Beruf kostete mich die Karriere», sagt der 25-Jährige etwas reumütig. Er arbeitet unregelmässig, oft auch am Wochenende. Der Klettgauer, der seit einiger Zeit berufsbedingt in Grafstal ZH wohnt, hätte gerne höher gepfiffen. «Mein Beruf hat aber Vorrang. Ich muss den Entscheid akzeptieren.»

Als Spieler zwei linke Füsse

Der Rücktritt stand für Florian Schmid trotz des Karriereknicks nie zur Diskussion. «Hauptsache, ich kann pfeifen», sagte er sich. Denn Fussball bedeutet ihm alles. Als B-Junior trat er dem FC Neunkirch bei. «Aber als Fussballer konnte man mich nicht gebrauchen. Ich hatte zwei linke Füsse», gibt er offen zu. Trainer kam für ihn mangels Sach- und Fachkompetenz nicht in Frage. Als ihn Juniorenobmann Reto Baumer als Schiedsrichter anfragte, war Schmid sofort begeistert. «Ich selbst wäre gar nicht auf diese Idee gekommen. Aber für mich war das die perfekte Rolle.» Statt bei Neunkirchs A-Junioren zu spielen, stand er fortan meist als Junioren-Schiedsrichter im Einsatz.

Während seines rasanten Aufstiegs wurde das Talent laufend inspiziert und qualifiziert. Die Rapporte hat er alle feinsäuberlich in einem Ordner abgelegt. Noch heute blättert er oft darin, liest die Kritiken genau durch. Diese fielen zumeist sehr positiv aus. Die Inspizienten loben vor allem Schmids Persönlichkeit, die Interpretation der Vorteilsregel und dass er nicht kleinlich pfeift.

Seine bisherigen Höhepunkte als Schiedsrichter hatte Florian Schmid dieses Jahr als 1.-Liga-Assistent beim Innerschweizer Derby Cham – Zug vor über 1000 Zuschauern. Oder beim 1.-Liga-Derby Etoile Carouge – Chênois. Überhaupt hat er an die Zeit als Schiedsrichter-Assistent viele schöne Erinnerungen. So reichte er nach dem Match unter anderen den ehemaligen NLA-Spielern Thomas Wyss, Adrian Kunz, Patrick Bühlmann und Heinz Herrmann die Hand. «Vor einigen Jahren sah ich diese Spieler noch als Fan am Fernsehen. Und nun blies ich ihnen an der Linie den Marsch.»

Freude an der Herausforderung

Gemeinhin gilt der Job des Schiedsrichters als undankbar. Nicht für Florian Schmid. Für ihn ist diese schwierige Aufgabe eine «pure Freude». Der Reiz? «Die Herausforderung, immer wieder neue Situationen zu beurteilen.» Kritik lässt Schmid an sich abprallen. Die Kommentare der Zuschauer und Trainer nimmt er gar nicht erst wahr. «Während der Partie habe ich eine Schutzhaut ausgefahren», sagt er. Bis jetzt habe er sich noch nie bedroht gefühlt. «Das Schlimmste war bisher ein Betreuer, der mich mit einem Trinkbidon und einem Schreiber bewarf.» Für den Jung-Schiedsrichter überwiegen die positiven Aspekte. Es ist ihm auch egal, dass er bis zu viermal pro Woche im Einsatz steht. Hauptsache, er hat etwas mit Fussball zu tun. Am nächsten Samstag steht er für einmal in der Region im Einsatz. Er pfeift das Cupspiel Thayngen (3. Liga) – Zürich-Affoltern (2. Liga).

(Der Artikel erschien in dieser Form (2004) in den «Schaffhauser Nachrichten»)

geschrieben von Monika Nyfeler

FC Neunkirchs Senioren dieses Mal im Südtirol…

Die schon traditionellen Weindegustationsreisen der Senioren des FC Neunkirch führten diese Jahr eine muntere Schar ins Südtirol. Meran, Bozen und Kaltern waren unsere Degustationsreiseziele. von Bruno Leu Die Abfahrt war wie immer auf frühmorgens geplant. Dies weil in der Vergangenheit immer wieder Schwierigkeiten mit den diversen Zustiegstreffpunkten entstanden und bis jetzt meistens erst nach cirka einer Stunde jeweils alle irgendwo aufgegabelt waren und der Car zum eigentlichen Reiseziel losfahren konnte.

Dieses Jahr war es anders. Alle waren da und für alle war auch klar wo die Treffpunkte waren. So fuhren wir dann halt noch ihm Finstern los Richtung St.Gallen mit dem eigentlichen Ziel Südtirol. Die erste Zwischenverpflegung wurde noch aus Neunkirch spendiert, dank Geburtstagskind Jugi Müller und noch vor der Grenze zu Österreich vertilgt. Der Zoll war schnell passiert und die Reise führte uns weiter durch den Alberg. Der erste Kaffeehalt war in Serfaus geplant. Doch irgendwie war eine Reservation vergessen gegangen und so fuhren wir halt kaffeelos Richtung Reschenpass weiter. Gegen Mittag erreichten wir unseren ersten Degustationsort. Ein sehr schön gepflegtes Weingut oberhalb Meran. Ein engagierter Südtiroler Winzer erklärte uns manch Interessantes über den Wein vom Südtirol und wie sie kontinuierlich auf Qualitätsverbesserung in ihren Absatzerzeugnissen setzten.

Dass ihnen dies gelungen ist überprüften wir natürlich gleich selbst!

Das feine Mittagessen mundete ebenso und der erste Eindruck darf als gelungen bezeichnet werden. Auf die Besichtigung von der Meraner Altstadt wurde mangels Parkplatzangebot für Cars verzichtet. Im späteren Nachmittag erreichten wir unseren Übernachtungsort Bozen. Das Hotel war sehr Zentral, doch in einer Fahrverbotszone gelegen. Karawanenartig zwang uns dies zu einem Fussmarsch. Nach kurzem Zimmerbezug war ein Apéro mit anschliessendem Nachtessen auf dem Programm. Die Hotelküche verwöhnte uns mit Italienischen Speisen und mit sehr guten Weinen aus dem Südtirol.

Ein kurzer aber heftiger Gewitterregen zwang uns den anschliessend geplanten Altstadtbummel in einen Beizenbummel um zu wandeln, was unserer guten Stimmung jedoch keinen Abbruch tat. Traditionell sind auch schon die Zusammenkünfte in der Hotelbar, wo es die Einen doch noch recht lange aushielten. Am anderen Morgen war früh Tagwache und der traditionelle Markt in Meran wurde besucht. Der Renner war dieses Jahr Grappa und wie immer T-Shirts. Noch vor dem Mittagessen ging’s weiter nun zu Fuss zu einer Dreiburgenwanderung. Wie üblich eher eine Bergtour als Wanderung doch die schöne Aussicht über das Südtirol entschädigte die Strapazen. Das Ziel war Kaltern und auf dem schönen Dorfplatz gab’s zur Belohnung einen weiteren Apéro. In Eppan war für uns das Nachtessen reserviert. Mit Wein, Musik und vielem köstlichen Essen liessen wir es uns gut gehen und genossen einen wunderbaren Südtiroler Spätsommerabend. Zurück in Meran war natürlich wieder die Altstadt mit ihren Beizen Trumpf und natürlich der anschliessende Besuch in der Hotelbar.

Am Sonntag galt es wieder Richtung Neunkirch zu fahren. Bei wunderbarem Wetter über den Ofen- / Flüelapass, Prättigau nach Malters. Dort war nochmals ein feines Mittagessen auf dem Programm und natürlich nun der direkte Vergleich der Bündnerweine zu den Südtirolern möglich. Die Meinungen waren geteilt doch für eine Flasche aus Malans bekamen wir im Südtirol drei Flaschen….

Schliesslich hat aber alles ein Ende, so auch unsere Fahrt, und Neunkirch hatte uns wieder. Wir haben drei tolle Tage miteinander verbracht. Immer gut gegessen und immer guten Wein getrunken. Besten dank an den / die Organisatoren, es war nicht immer so recht klar wer dies eigentlich war, Beat unseren souveränen Chauffeur ebenfalls einen herzlichen Dank
und natürlich an Gianni für das Sponsoring des Reisecars.

geschrieben von Bruno Leu

Mannschaftsbericht

Mit einer komplett neuen Mannschaft bestreiten wir nun die neue Saison. Die Mannschaft besteht aus den aufgestiegenen F- Junioren.
Wir hoffen natürlich, dass wir mehr Siege als Niederlagen kassieren. Das wichtigste an der ganzen Sache ist Wohl, das die Mannschaft ihren Spass am spielen hat.
Mit unserem kleinen Kader bestreiten wir nun die weiteren Spiele.

geschrieben von Jacqueline Pfister

Die Senioren, unsere Zugpferde…

Unsere Senioren und Veteranen des FC Neunkirch trainieren vom März bis November jeweils am Montag für 1½ Stunden. Während den Wintermonaten besuchen sie öfters das Bad Zurzach oder unternehmen einen Fussmarsch mit anschliessenden „Essenshöck“.

Kameradschaft, Geselligkeit und gemeinsam etwas unternehmen gehören ebenso zum Jahresprogramm. Natürlich sind auch unsere Senioren die treibende Kraft an unseren Vereins-Anlässen.

Durch die grosszügige Spende der Herren Gerry Brägger, Allianz Suisse Versicherung und Arthur Dietrich, Klima Lüftung, Hallau konnten wir unsere Senioren/Veteranen Mannschaft mit diesen neuen topmodischen Tenues einkleiden.

Ein herzliches Dankeschön dafür von den Trainern A.Ochsner / W.Vögeli und allen AH’s !!

geschrieben von Michael Graf

Die Jugend soll auf dem Fussballplatz das Sagen haben

Für die einen ist das Projekt Jugendliga, mit welchem der FC Neunkirch in die Saison 2004/05 startete, lediglich ein Versuch. Für die anderen wiederum ist es nur eine Plauschgruppe, in der es keinen Titel zu gewinnen und keinen Aufstieg zu feiern gibt. Doch die Verantwortlichen des FCN, der Trainer und die Spieler selbst verfolgen damit ein klares Ziel: das sportliche Weiterkommen!

Wer kennt sie als Insider nicht, die Probleme in den Juniorenklassen, die teils mit zunehmendem Alter, beruflichem Stress und aus anderen Gründen einen Fussballverein verlassen und sich eine andere – vielleicht bequemere – Freizeitbeschäftigung suchen. Die Vergangenheit zeigt landesweit auf, dass vor allem die A-Junioren vermehrt dazu neigen, die Fussballschuhe an den berühmten Nagel zu hängen. Das Verlassen eines Clubs zieht jedoch in aller Regel nicht nur persönliche Konsequenzen mit sich. Oft kehren auch so genannte Mitläufer dem gesundheitsfördernden Sport den Rücken, um als «Kollegen» beim «Leithammel» gut angesehen zu werden und als «guter Kamerad» zu wirken. Neben den Fussballvereinen hat vor einiger Zeit nun auch der Fussballverband erkannt, dass durch dieses Handeln einzelner Leute teilweise komplette Junioren-Teams aufgelöst werden müssen und damit nicht selten acht, zehn oder noch mehr willige Kicker auf der Strecke bleiben. Um diesen Trend endlich Einhalt zu bieten, wurde vor zwei Jahren die so bezeichnete Jugendliga ins Leben gerufen.

Eine «sanfte Verjüngung» möglich

Mit dabei ist neben Albisrieden, Beringen, Fehraltorf/Russikon, Glattfelden, Männedorf, Meilen, Seuzach, Uster und Wiesendangen seit Beginn der bereits angelaufenen Meisterschaftsserie auch der FC Neunkirch. Der Grundgedanke des Projektes Jugendliga ist in erster Linie darin zu finden, dass A-Juniorenmannschaften nicht auf Grund ihres Jahrganges auseinandergerissen werden. Ein wesentlicher Begleitaspekt ist es, dass gleichzeitig auf diese Weise die Gruppendynamik gefördert wird. Mehrmals mangelte es in der Vergangenheit bei den erfahreneren Aktiven aber auch an der Akzeptanz der nachstossenden Fussballgeneration. Oft fehlen eben den jungen Balltretern die körperliche und geistige Reife. Die Jugendliga bietet nun beiden Seiten eine mögliche und sinnvolle Variante, die Jugendlichen bis im Alter von 24 Jahren von den A-Junioren zu den Aktiven überzuführen. Beim FC Neunkirch ist dies bekanntlich die 4. Liga. Auf diese Art und Weise ist eine «sanfte Verjüngung» des Fanionteams durchführbar, ohne dass dabei personell grosse Stricke zerrissen werden müssen. Die Aktiven erhalten somit zu einem späteren Zeitpunkt einen fertig ausgebildeten Fussballer und die Jungen erhalten die Chance, sich über einen längeren Zeitraum für höhere Aufgaben zu empfehlen.

Freiwillig dreimal pro Woche ins Training

In der Jugendliga-Mannschaft selbst, sind aber auch sowohl Verstärkungen maximal zwei ältere Spieler als 24 Jahre sind einsetzbar als auch eine Verjüngung mit höchstens drei B-Junioren möglich. Beim FC Neunkirch konnte in der Person von Paride Castiello ein versierter Fussballfachmann verpflichtet werden, der dem neu gebildeten Team als Trainer vorsteht. Zwei Pflichttrainings und eine freiwillige Übungseinheit auf dem Rasen stehen zur sportlichen Auswahl. Erfreulicherweise fand das lancierte Jugendliga-Projekt bisher einen derart positiven Anklang, dass die absolute Mehrheit sowohl am Dienstag als auch am Mittwoch und Donnerstag dem Übungsleiter freiwillig zur Verfügung stehen.

Mit Freude und von Herzen «tschutten»

Hält dieser Trend weiterhin an, dürfte das erste Ziel, die spielerische Freude am Fussball, bereits erreicht sein. Auch beim FCN mag man sich an Zeiten erinnern, in welchen das Training mehr ein muss denn ein Spass gewesen war. In der Jugendliga wird übrigens die Flexibilität auch in Sachen Spielansetzung gross geschrieben. So werden Partien nicht mehr einfach stur an einem Wochenendtag angesetzt, sondern sind neu durchgehend von Freita

geschrieben von Marcel Tresch

Ein weiterer grosser Glücksfall für uns alle…

Wie schon im letzten Match-Programm berichtet, hatte der FC Neunkirch das grosse Glück, mit Renato Da Rin einen tollen Platzwart gefunden zu haben. Leider wurde aus gesundheitlichen Gründen der Aufwand für ihn zu gross. Aus diesem Grund musste Renato leider sein Amt für die neue Saison abgeben. An dieser Stelle nochmals recht herzlichen Dank für die geleisteten Dienste.

Somit begann für den FC Neunkirch eine erneut schwierige Aufgabe, nämlich die Suche nach einem neuen Platzwart. Doch dieses mal konnte innert Tagen ein neuer Platzwart aus den eigenen Reihen ernannt werden. Wir kennen ihn alle schon seit Jahren, es ist Hubert Keller!
Somit fällt uns allen wieder ein grosser Stein vom Herzen, denn der Unterhalt der Sportplätze verlangt sehr viel Engagement und ist die Basis für gesunden und erfolgreichen Fussball.

Hubert ist seit kurzem pensioniert und hat für seine neue Freizeitgestaltung eine weitere Herausforderung gesucht. Diese hat er nun erneut beim FC Neunkirch gefunden.

Hubert steht schon weit über 20 Jahren für den FC Neunkirch als Spiko (Spielkommissär) im Einsatz. Daher kommt natürlich auch eine grosse Verbundenheit zu unserem Verein zum Tragen. Mit grosser Freude stellt er sich nun noch mehr in die Dienste des FC Neunkirch. Seine weiteren und bereits geleisteten Dienste können nicht oft genug verdankt werden. Wir sind stolz, solche Mitglieder im Verein zu besitzen.

Seine sehr angenehme Umgangsart wird von allen Beteiligten sehr geschätzt.

Diese Jahr kam Hubert Keller zu grossen Ehren, denn er wurde als fünftes Ehrenmitglied des FC Neunkirch ernannt!

geschrieben von Michael Graf

Die Juniorinnen des FC Neunkirch starteten auch

Mit dem Meisterschaftsspiel in Wiesendangen konnten wir die Frühjahrsrunde bei den Juniorinnen B9 bereits frühzeitig für uns entscheiden und somit den Zürcher-Grossclubs wie -Seebach und Bülach – im Frauenfussball ein weiteres mal ein „Schnippchen“ schlagen. Ungeschlagen und mit einem genialen Torverhältnis von über 60 geschossenen Toren und nur bei einem Gegentor, dominierten wir unsere Gegner jederzeit.

Vor allem das Trainingslager während den Frühlingsferien im Sportzentrum in Widnau, brachte uns einen grossen Schritt weiter. Natürlich ist die Stimmung im Team sehr gut und unsere Leistungsbereitschaft zur Freude des Trainers ebenfalls. Die abwechslungsreichen Trainingseinheiten motivieren (ausser Konditionstraining….) uns auch immer wieder von neuem, den grossen Aufwand auf uns zu nehmen. Um die nächsten Ziele zu erreichen, werden wir auf drei Trainingseinheiten erhöhen.

Die meisten Spielerinnen könnten nochmals eine Saison bei den Juniorinnen B spielen. Da wir bei den gleichaltrigen zurzeit sportlich unterfordert sind, nehmen wir die Herausforderung an und steigen in die nächste Juniorinnen-Kategorie auf. Dort treffen wir auf Gegner, welche im Schnitt zwischen 3- 4 Jahre älter sind. Wir wollen uns in diesem Zwischenjahr weniger auf die „Rangliste“ konzentrieren, vielmehr versuchen wir uns auf die technische sowie taktische Weiterentwicklung jeder einzelnen Spielerin zu konzentrieren. Sofern der Kader gross genug ist, peilen wir dann im Sommer 2005 den U19-Spielbetrieb an. Dieses sportliche Ziel ist eine grosse Herausforderung für die sehr junge Neunkircher Mannschaft. Bei den U19 könnten wir uns mit einigen schweizerischen Spitzenteams messen.

Erfreulich ist die Tatsache und für unser Mannschaft zudem sehr wertvoll, dass 3 Spielerinnen den Sprung in das engere Kader der U-16 Regionalauswahl geschafft haben. Diese Mädchen trainieren nach den Sommerferien jeden Montag in Zürich, bestreiten aber die volle Meisterschaft mit unserem Team.

Wir möchten uns bei dieser Gelegenheit bei allen Eltern, Betreuern und dem FC Neunkirch für Ihren grossen Einsatz ganz herzlich bedanken. Wir sind sehr froh über dieses optimale Umfeld und die geniale Mithilfe.

geschrieben von Sara Stolz