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Frauen 1
1. Mannschaft
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2. Mannschaft
FC Neunkirch
FF Lugano 1976
3
0

03.06.2017 17:00

FC Neunkirch 1
FC Büsingen 1
3
0

18.06.2017 10:15

Zürisee United 1
FC Neunkirch 2

18.06.2017 00:00

FC Büsingen 2
FC Neunkirch 2
1
3

31.05.2017 20:30

Keine anstehenden Spiele in der näheren Zukunft

Keine anstehenden Spiele in der näheren Zukunft

Keine anstehenden Spiele in der näheren Zukunft

Keine anstehenden Spiele in der näheren Zukunft

Neuste Beiträge

1. Mannschaft sichert sich den Verbleib in der 3. Liga

Was wurde der FC Neunkirch in den vergangenen Wochen und Monaten nicht totgeschrieben, viele gaben mehr oder weniger kompetente Expertenmeinungen von sich, auch wurden bereits Grabreden auf den FC Neunkirch gehalten. Die mangelnde Jugendarbeit wurde dem FC immer wieder Gebetsmühlenartig vorgeworfen. Ihnen allen darf gesagt sein. DER FC NEUNKIRCH LEBT. Der Verbleib in der 3. Liga konnte realisiert werden! Und das wirklich tolle daran ist, dass jeder einzelne Spieler in der Juniorenabteilung des FC Neunkirch gross geworden ist und in den verschiedenen Stufen das Fussball ABC erlernt hat. Der FC Neunkirch bietet nämlich seit Jahren von den F- bis zu den A – Junioren, teils in doppelt geführten Teams, den Kindern im Chläggi, Buben wie Mädchen, eine Plattform, ihr liebstes Hobby auszuüben. Auch das darf eine Zeile wert sein, wenn man sieht wie viele Klubs im Kanton Schaffhausen gerade im Junioren Bereich zu kämpfen haben.

Der FC Neunkirch empfing am Sonntagmorgen die Gäste aus Büsingen. Der Liganeuling war aber ein sehr ernst zu nehmender Gegner, spielten sie lange Zeit gar um den Aufstieg in die 2. Liga mit. Das Heimteam konnte sich ein leichtes Chancenplus erarbeiten und Kevin Brägger setzte nach 13 Minuten gleich ein Ausrufezeichen. Ein Sieg musste her, da das mitbedrohte Feuerthalen, vom bereits abgestiegenen FC Winterthur empfangen wurde und ein Sieg ev auch ihnen zum Ligaerhalt gereicht hätte. Timo Wehrli tankte sich von der Mittellinie vors gegnerische Tor, spielte Sabani an, der mit einem Zuckerpass Kevin Brägger bediente, welcher zum 1:0 einschoss. Zehn Minuten später war es wiederum Kevin Brägger der nun selbst zu einem Sololauf ansetzte und den Ball unhaltbar für den Goalie, zum 2:0 versorgte. Büsingen gab sich aber weiterhin nicht geschlagen und nur dank einer mirakulösen Parade von FCN Keeper Callegari, der den Ball über die Querlatte lenkte, blieb der Vorsprung bis zur Pause. Überhaupt durfte man dem Team attestieren das sie von den Auswechselspielern über den Trainer-Staff bis zur spielenden Mannschaft an sich geglaubt und füreinander gekämpft haben.

In der 77. Minute war es dann wieder der äusserst spielfreudige Kevin Brägger, der das vorentscheidende Tor zum 3:0 und damit auch zum Schlussresultat erzielt hatte. Feuerthalen gewann 5:0 aber, wen interessierte das im Chläggi? Niemanden! Der Ligaerhalt war nach dieser nicht ganz einfachen Saison realisiert und dem leider schon wieder scheidenden Trainer Patrick Güntert konnte ein würdiges Abschiedsgeschenk gemacht werden. Einer der auch immer an dieses Team geglaubt hat, ist Stadionwirt Andi Oester und so hat er zur Ligaerhaltsparty gleich noch den Volksrocker Willy Tell organisiert um die Party so richtig zu lancieren. Nach etwas verhaltenem Start und Rücksichtnahme auf die Damenmannschaft, die nebenan noch ein Spiel zu absolvieren hatte, legte er und seine Partnerin Evelyn so richtig los. Schnell zog er die Zuschauer in seinen Bann und spielte mit dem Publikum. Die erste Mannschaft feierte nicht minder ausgelassen, wie die Frauen vor zwei Wochen. Als Willy „alles geili Sieche“ anspielte, gab’s noch eine Polonäse auf dem Randenblick. Wer nur von weitem geniessen wollte, liess sich von Andi Oester und seiner Crew mit feinen Grilladen und anderen Köstlichkeiten verwöhnen.

Eine auf allen Ebenen hochemotionale Saison fand mit dieser Party ihren Abschluss und der eine oder andere wird froh sein, um eine Atempause. Trotzdem freuen wir uns schon jetzt, wenn es ab August auf dem Randenblick wieder heisst: Hopp FC Nüchirch!

Neunkirch sichert sich 3.-Liga-Platz mit einem 3:0-Sieg

Die einzig wichtige Entscheidung in den regionalen Ligen, die in der Schlussrunde der Saison 2017/18 am Wochenende noch anstand, war die Abstiegsfrage in der Gruppe 5 der 3. Liga. Der FC Feuerthalen hätte den FC Neunkirch noch überholen können, und er erfüllte seine Aufgabe mit einem 5:0 beim längst als Absteiger feststehenden FC Winterthur 2 seinerseits. Doch auch das zwei Punkte vor Feuerthalen liegende Neunkirch gab sich keine Blösse und besiegte Büsingen mit 3:0. Somit müssen die Feuerthaler in den sauren Apfel beissen.

Bild: Levis Pereira

FC Neunkirch 1 – FC Büsingen 1 3:0 (2:0). Tore: 25. Kevin Brägger 1:0. 28. Kevin Brägger 2:0. 67. Kevin Brägger 3:0. – FCN: Callegari; Stolz David, Wehrli Joris, Furlan; Wildberger; Wehrli Timo, Weber, Schneider, Wehrli Joel; Sabani Arif; Brägger Kevin; Ersatzspieler Anderegg, Rüedi, Leu Robin, Leu Andreas, Schöttli Timo, Baumer. – Büsingen: Stücheli; Höfer, Ebert, Witzig, Schmid; Meier Elias, Keller, Wipf, Waldvogel; Tadic; Glisic; Ersatzspieler: Mark, Topalli.

 

Quelle: Schaffhauser Nachrichten

Medienpartner

Neunkircher kämpfen um die 3. Liga

Viele Schlagzeilen gab es zuletzt um den FC Neunkirch, genauer um das Damen-Meisterteam. Das Männerteam in der 3. Liga kämpft am Sonntag um den Ligaerhalt gegen Aufsteiger Büsingen.

Auf dem Sportplatz Randenblick wollen die Neunkircher Männer (in Blau) ihren Platz in der 3. Liga verteidigen. Bild Roger Albrecht

 

Reto Baumer Präsident des FC Neunkirch. Bild: Pascal Oesch

Blickpunkt RegionalfussballAbstiegskampf in der 3. Liga

Der FC Neunkirch hat wohl seine turbulenteste Phase in der Vereinsgeschichte hinter sich. Das Damenteam wurde Schweizer Meister und Cupsieger. Auf dem Höhepunkt folgte das Ende: Die Mittel, die den von den Medien schon als «Märchen» beschriebenen Höhenflug ermöglichten, waren mutmasslich nicht korrekt eingenommen worden. Die Staatsanwaltschaft ermittelt. «Glücklicherweise haben wir immer darauf geachtet, dass das Frauenteam und der Rest des Fussballvereins in Sachen Finanzmittel getrennt waren. Das hat sich im Nachhinein als richtig herausgestellt», sagt Neunkirchs Präsident Reto Baumer.

Nachdem sich der Pulverdampf um das NLA-Frauenteam langsam verzogen hat, rücken die sportlichen Realitäten beim FC Neunkirch wieder in den Vordergrund. Und die sehen so aus: In der Gruppe 5 der 3. Liga hat der Tabellenzehnte FC Neunkirch (17 Punkte) vor dem letzten Spieltag zwei Punkte Vorsprung auf den auf einem Abstiegsplatz liegenden FC Feuerthalen (15), der allerdings mit deutlich weniger Strafpunkten (Neunkirch 56, Feuerthalen 41), was bei Punktgleichheit den Ausschlag gibt. Während die Klettgauer im letzten Spiel den Aufsteiger FC Büsingen empfangen, reist Feuerthalen zum Letzten FC Winterthur 2, der als Absteiger längst feststeht. Für Reto Baumer gibt es bei dieser Konstellation nichts zu diskutieren. «Wir müssen wenigstens ein Remis herausholen. Besser ist natürlich ein Sieg. Doch Büsingen ist ein schwerer Brocken.» Der FCN-Präsident hat extra das Training besucht, um die Stimmung in der Mannschaft zu spüren. «Es wurde konzentriert gearbeitet, die Spieler sind bereit, um die Liga zu kämpfen. Sie wissen, was auf dem Spiel steht.» Die Ausgangslage sieht Baumer bei 50:50 mit leichten Vorteilen beim Gastgeber. «Es bringt ja nichts, hypernervös zu reagieren. Wir haben es in den eigenen Händen, den Klassenerhalt zu sichern», sagt Baumer. Wenn das gelingt, würde ihm und seinen Vorstandskollegen ein grosser Stein vom Herzen fallen.

Kunstrasenplatzprojekt läuft

«Die ganze Unruhe um das Damenteam hat alle Vorstandsmitglieder schon belastet», gibt Reto Baumer zu. Doch jetzt sei der Zeitpunkt gekommen, die Blicke wieder nach vorn zu richten. Denn die Aufgaben sind nicht weniger geworden. Neben dem Kampf um den Klassenerhalt im Drittligateam geht es in Neunkirch darum, das Projekt Kunstrasenplatz voranzutreiben. Eigens dafür wurde eine Sportplatzkommission gegründet, die von Baumer geleitet wird und eng mit den Gemeindebehörden und dem auch involvierten Turnverein zusammenarbeitet. Für Baumer ist das aber auch eine Arbeit, die nach dem grossen Ärger mit dem Damenteam wieder für so etwas wie Normalität sorgt. Aufgaben gibt es genügend zu lösen. Immerhin werden beim FC Neunkirch über 130 Junioren trainiert. «Wir werden als Verein unbeirrt unseren Weg weitergehen», sagt Reto Baumert trotzig. Der Club sei seit jeher dem Breitensport verpflichtet gewesen. Und hier liege auch die Zukunft des FCN. Das Kapitel mit dem Spitzen-Frauenfussball habe man von Beginn weg als «Abenteuer» betrachtet. Wie wichtig das war, habe man in den letzten Wochen schmerzhaft erfahren müssen.

Auch Frauenfussball wird weiter gespielt. Dort backt der FCN nun wieder kleine Brötchen. «Wir spielen mit den Frauen weiter in der 2. Liga. Das Team hat eine gute Saison hinter sich gebracht», sieht der Präsident durchaus gute Perspektiven. Die Träume von Cupsiegen, Meisterschaften und der Champions League sind geplatzt, die neue Realität im Schosse der regionalen Fussballgemeinde steht wieder im Mittelpunkt. Und da gilt es am Sonntag erst einmal im Kampf gegen den FC Büsingen den Ligaerhalt zu sichern.

Quelle: Schaffhauser Nachrichten (Daniel F. Koch)

Medienpartner

Generalversammlung 2017 des FC Neunkirch

Am Mittwoch, 05. Juli 2017 um 19.30 Uhr findet unsere Generalversammlung im Restaurant Gemeindehaus Neunkirch statt. Wir freuen uns auf zahlreiches Erscheinen.

Traktanden:

1.  Begrüssung und Appell
2.  Wahl der Stimmenzähler
3.  Genehmigung des Protokolls der letzten GV
4.  Entgegennahme der Jahresberichte 2016/2017
5.  Präsentation der Jahresrechnung 2016/2017
6.  Bericht der Rechnungsrevisoren
7.  Genehmigung der Jahresrechnung 2016/2017
8.  Festsetzung der Jahresbeiträge 2017/2018
9.  Abnahme des Budget 2017/2018
10. Wahlen der Vorstandsmitglieder
11. Mutationen
12. Anträge
13. Ehrungen
14. Verschiedenes

Der Vorstand

Medienmitteilung des FC Neunkirch

Der FC Neunkirch wird seine NLA-Damenmannschaft auf nächste Saison hin vom Spielbetrieb zurückziehen. Dieser Schritt war zwingend notwendig, da einerseits der Spielbetrieb finanziell nicht mehr stemmbar sein wird, und andererseits die administrativen Aufgaben nur mit professionellen Strukturen machbar wären.

Das Team sowie der Sportchef wurden bereits am letzten Donnerstagabend persönlich darüber informiert.

Der Vorstand des FC Neunkirch dankt dem Team, den Trainern und dem ganzen Staff für eine unglaubliche Saison, den Gönnern und Sponsoren für die grosszügige Unterstützung, der Gemeinde Neunkirch, den unzähligen Helfern sowie den tollen Fans für den einzigartigen Support in den vergangenen Jahren. Es war eine schöne Zeit, welche die Mannschaft mit dem Double-Gewinn abschliessen konnte.

Reto Baumer
Präsident FC Neunkirch

Lipo-Park-Meistersplitter

Frühe Abreise, eine Titelverteidigerin und erster Schluck

Für Monica Mendes, die Abräumerin in Neunkirchs Abwehr, ist die Saison noch nicht zu Ende. Die Portugiesin reiste bereits am Pfingstsonntag in ihre Heimat zurück, wo ein Zusammenzug ihres Nationalteams ansteht. Anschliessend bestreitet dieses ein Testspiel gegen Wales. Für die Mitte Juli beginnende EM in den Niederlanden ist die 23-jährige FCN-Stammspielerin eine reelle Kandidatin im breiten Kader. «Es sieht sehr gut aus», meinte sie zu ihren Chancen auf ein Aufgebot in Portugals Kader.

Bild: Pascal Oesch

Als einzige Spielerin des FCN konnte Lorena Baumann ihren Titel verteidigen. «Meine Serie geht weiter», lachte die 20-Jährige, die zuvor beim FC Zürich unter Vertrag gestanden hatte und dort dreimal Meister geworden war. Im Match gegen Lugano figurierte sie erstmals nach langer Verletzungspause wieder in der Startelf. Bei ihrem Comeback im Cupfinal war sie eine Woche zuvor in der zweiten Halbzeit eingewechselt worden.

Einen grossen Schluck aus dem Pokal gönnte sich Captain Alyssa Lagonia. Sie sei glücklich, erzählte sie nach getaner Arbeit. «Wir haben alles gewonnen und unsere Ziele erreicht», sagte die 27-jährige Kanadierin. Für sie stand fest: «Jetzt gibt es eine super Party.» Sprach’s und schickte sich an, mit ihren Kolleginnen nach Neunkirch aufzubrechen. Denn dort, im Klettgauer Städtchen, ging im weiteren Verlauf des Abends die grosse Feier über die Bühne. Im Clubhaus auf dem Sportplatz Randenblick, wo alles seinen Anfang nahm.

Bild: Pascal Oesch

 

Quelle: Schaffhauser Nachrichten (Pascal Oesch)

Medienpartner

Innert Wochenfrist zwei Titel – das Double ist perfekt

Der FC Neunkirch tat am Pfingstsamstag das, was er in dieser Saison fast immer tat: Er gewann – und sicherte sich eine Woche nach dem Cupsieg auch den Schweizer Meistertitel. Gegen Lugano hätte ein Unentschieden gereicht, aber der FCN liess im Lipo-Park nichts anbrennen. Vor 585 Zuschauern gewann er 3:0. Nach harzigem Beginn erzielten Paula Serrano, Amelia Pietrangelo und Monica Mendes die Tore. Sie setzten den Schlusspunkt hinter ein aussergewöhnliches Championat 2016/2017: In wettbewerbsübergreifend 29 Pflichtspielen verlor Neunkirch genau ein einziges Mal – im März gegen die YB-Frauen.

Der Jubel kannte bei den Neunkircher Spielerinnen keine Grenzen: Oben gleich nach dem Schlusspfiff, als die Spielerinnen auf der Ersatzbank mit dem «Meistergetränk» das Feld stürmen; später will natürlich jede Akteurin den Pokal küssen.
Bilder: Roger Albrecht

 

Allen Widrigkeiten zum Trotz beeindruckte der neue Meister mit absoluter Konstanz. Selbst als im Frühjahr die Verletzungshexe zuschlug, brach der FCN nicht ein. Widerstandskraft und grosse Solidarität zeichneten das Team aus. Eine verschworene Einheit, die stets dann zu ihrer besten Leistung fand, wenn es darauf ankam. Zwei Namen müssen im internationalen Ensemble aber dennoch hervorgehoben werden. Die Torhüterin Maria «Majka» Korenciova, die im Sommer vom Bundesligisten SC Sand zu Neunkirch gewechselt hatte. Sie entpuppte sich als klare Verstärkung auf der Goalieposition. In 23 NLA-Partien musste Korenciova nur zehn Gegentore hinnehmen. Ihr Gegenpart in offensiven Belangen war Valentina Bergamaschi. Sie traf im selben Zeitraum 24 Mal – mehr als jede andere Spielerin in der NLA. Vor der Saison aus Lugano verpflichtet, erfüllt Bergamaschi alle Erwartungen.

Den Double-Gewinn mit Cup- und Meistertitel innert Wochenfrist allein an diesen zwei Namen festzumachen, wäre indes ungerecht. Viele Rädchen in Team, Staff und Club griffen ineinander, damit diese historischen Erfolge möglich wurden. Und so brach Neunkirch die Dominanz des FC Zürich, nachdem dieser zuletzt fünfmal hintereinander Meister geworden war.

 

Quelle: Schaffhauser Nachrichten (Pascal Oesch)

Medienpartner

Nüchilch auch Schweizer Meister

Das Spiel ist wunderbar geloffen,
das Double ist nun eingetroffen,
die Luganesi ohne Stich,
dar Ball der Torfrau oft entwich.

Und es trätschten die Zuschauer
kräftig zu dem Spielfeldhauer,
und selbst Regierungsrätin (Widmer) Gysel
beklatschte fest die blauen Wiesel.

Es gratulieren ganz gehörig
zum Double auch die beiden Dörig,
die sich erfreuten an dem Spiel
und sich erhoffen künftig viel.

04.06.2017 – Peter Dörig

Der FC Neunkirch holt sich den Schweizer Meistertitel 2016/17

…und somit das Double!

Herzliche Gratulation – Der Vorstand

Mehr Informationen folgen…

Grosser Schritt dank knappem Sieg

Der FC Neunkirch hat sich mit einem 1:0-Sieg beim FC Basel die Chance auf das erste Double in der Vereinsgeschichte bewahrt. Am Samstag kommt es zum Final gegen Lugano.

Die Frauen des FC Neunkirch (grüne Trikots) mussten beim Spiel in Basel ordentlich um den Sieg kämpfen Bild: Hans Christoph Steinemann

Der FC Neunkirch hat trotz Kraftverlust beim Cupsieg am letzten Samstag gegen den FC Zürich seine Kräfte mobilisiert und den hartnäckigen Rivalen auf Platz 3, Basel, mit 1:0 besiegt. Da auch die FCZ-Frauen ihre Aufgabe mit einem 8:0 über YB souverän erfüllten, bleibt es in der Finalrundentabelle
bei den zwei Punkten Vorsprung des FCN gegenüber dem FCZ. Da bei Punktgleichheit die bessere Klassierung der Qualifikation den Ausschlag zugunsten der Klettgauerinnen geben würde, genügt in der letzten Runde am Samstag ein Remis gegen Lugano. Nur eine Neunkircher Niederlage im Lipo-Park (17 Uhr) würde dem FCZ noch eine Meisterchance eröffnen. Die gestrige Finalrundenpartie im Basler Nachwuchs-Campus vor immerhin 250 Zuschauern begann mit einem Paukenschlag der Einheimischen: Der FCN hatte Riesenglück, dass er nach 45 Sekunden nicht mit 0:1 in Rückstand geriet. Zuerst lenkte die wiederum exzellente Torhüterin Maria Korceniova einen Ball an die Querlatte und hielt danach genauso magistral den Nachschuss aus fünf Metern. Ein 1:0 für Basel hätte die Partie natürlich in eine andere Richtung gelenkt, die dem FCN das Leben deutlich erschwert hätte. Es fiel aber nicht, und in der Folge übernahmen immer mehr die Gäste das Spieldiktat und hatten nach einem Corner in der 6. Minute ihre erste grosse Chance. In der 14. Minute holte dann Lucia Ondrusova, die auffälligste Spielerin auf dem Platz, nach einem starken Lauf einen Freistoss heraus. Und die Slowakin überzeugte ihr zukünftiges Publikum – Ondrusova wechselt zum FCB – mit einem schönen Direktschuss zum 1:0 in die rechte hohe Ecke. Das war wichtig für Neunkirch, das aber in der 24. Minute erneut das Glück beanspruchen musste, um bei einem Kopfball nach einem Corner nicht das 1:1 zu kassieren. Und später rettete Korceniova noch mehrmals. Aber bis zur Pause passierte nichts mehr Entscheidendes. Die Kräfte begannen auf beiden Seiten zu schwinden. Die Partie plätscherte bei bis zum Schluss trockenen Verhältnissen – schwarze Gewitterwolken zogen auf – dahin, und auch einige Wechsel brachten keine Resultatänderung mehr. Der 1:0-Sieg half vor allem dem FCN, der nun mit der «Finalissima» im Lipo-Park einen weiteren Höhepunkt erleben darf. Silberstreifen am Horizont «Wir freuen uns natürlich über diesen Sieg und hoffen nun auf viele Zuschauer im Lipo-Park», sagte Thomas Wildberger, der Präsident der FCN Gönnervereinigung, die sich auch intensiv um die schwierige Zukunft inklusive Vergangenheitsbewältigungdes Clubs kümmert. Auch eine Meisterfeier kündigte er an, allerdings in Neunkirch. Und Wildberger deutete überdies ein Hintertürchen an, das sich bezüglich der Finanzierung des gefährdeten NLA-Frauenteams noch auftun könnte. «Die Gespräche sind mit verschiedenen Partnern am Laufen.» Wildberger hofft, noch vor dem Wochenende informieren zu können. Die Führungsrolle bei der Rettungsaktion liege klar bei der Gönnervereinigung.

 

Quelle: Schaffhauser Nachrichten (Hans Christoph Steinemann)

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