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FCN-Senioren mit erstem Saison-Sieg gegen Sporting

Die lange sieglose Zeit der FCN-Senioren ist beendet! In einem ereignisreichen, hochdramatischen Spiel konnten die Senioren des Sporting Clubs SH mit 2:3 besiegt werden.

Geschrieben von Brünooo

Nach dem etwas verpatzten Rückrundenstart beim FC Tössfeld griff unser Team-Manager Beni tief in die Motivations-Trick- Kiste. Um uns aus dem normalen Meisterschafts-Trott zu reissen, liess er kurzfristig an einem neuen Treffpunkt besammeln. Dem nicht genug, liess er absichtlich die Auswärts- Trikots zuhause, damit wir in modisch absolut überzeugenden Gift-Grün- Überziehern auflaufen durften. Absolut alle waren nun angestachelt und top motiviert.

Anpfiff! Und schon schnell war klar, dass die FCN-Altherren einen gepflegten Fussball aufziehen wollten und die erste hochkarätige Chance liess nicht lange auf sich warten. Ex-Torhüter Osci zog los, konnte aber nicht reüssieren. Trotz weiterer guter Möglichkeiten zappelte das Leder aber plötzlich im eigenen Netz. Sporting nutzte eine kurze Unachtsamkeit prompt zu 1:0 Führung. So ein Rückstand schockt uns Männer vom Randenblick aber schon lange nicht mehr und schon schnell bot sich mittels gefährlicher Freistoss-Position die Ausgleichs-Chance. Aufgrund der wohl optimalsten Match- Vorbereitung (Siblingerhöhe lässt grüssen) schnappte Brünooo sich das Leder und vollendete in bester CR7 Manier zum 1:1 Ausgleich.

Die Freude war riesig! So riesig, dass Gwerdi-Flinkzehe im Tor wohl verpasste, dass heute Anspiele direkt zum Torschuss genutzt werden können. Zack! Der 40m-Schuss zappelte schon wieder bei uns im Netz. Nun entwickelte sich ein munteres Spiel mit diversen Chancen auf beiden Seiten, doch am Spielstand von 2:1 für Sporting änderte sich bis zu Pause nichts mehr.

Der nun einsetzende Temperatur-Sturz von gefühlten 42 Grad Celsius zwang uns, die Laufleistung nochmals zu erhöhen. So ging es nicht lange, bis ein herrlicher Spielzug über links zum 2:2 Ausgleich führte. So schön gespielt, dass Enes-the- Goalgetter vor dem eigentlichen Ausgleich noch eine Übersteiger-Jonglier- wo-ist- der-Ball- Einlage zum Besten geben konnte. Genial!!! Nun hatten wir so richtig Blut geleckt und der Gegner war schwer angezählt. In dieser Phase schnappte sich Dave in der gegnerischen Hälfte das Leder und zog einfach mal ab. Das fiese Geschoss rollte mit rund 240km/h Geschwindigkeit aufs Sporting-Gehäuse zu und dank dem tiefgeschnittenen Rasen auch noch so gerade über die Linie. Riesenfreude über die 2:3-Führung für den FCN.

Jetzt versuchte der Gegner alles, um uns den Sieg wieder zu entreissen. Doch weder ein fieses Foul an Marc noch die Detonation eines Super-Böllers hinter unserem Tor half. Der Sieg war im Trockenen!

Wobei wir auch schon beim Thema wären. Trocken waren nun auch unsere Kehlen. Bei der Rückkehr nach Neunkirch wurden wir bereits von hunderten von Fans empfangen, die extra für uns eine Sieges-Feier organisierten. 80iger Hits vom DJ und eine Bar. So lässt sich ein Sieg gebührend Feiern und wir Senioren sind bereits gespannt, was uns nach dem nächsten Sieg erwarten wird.

Standesgemässer FCN-Sieg in Yverdon

Beim Tabellenvorletzten Yverdon kam der FC Neunkirch am Samstag zu einem 4:1-Sieg. Ein Ergebnis, das angesichts der Ranglistenkonstellation durchaus als standesgemäss bezeichnet werden konnte. Die Waadtländerinnen stehen bereits seit geraumer Zeit als Teilnehmer der Auf-/Abstiegsrunde fest. Bis der Leader im Stade Municipal Fahrt aufnahm, dauerte es rund eine Viertelstunde. Dann brachte Captain Alyssa Lagonia den FCN mit ihrem siebten Saisontor in Führung. Und noch vor der Pause erhöhte Valentina Bergamaschi auf 2:0. Sie lenkte den Match damit zeitig in richtige Bahnen. „Mit dem Resultat bin ich zufrieden, mit dem Spiel aber nicht“, sagte Trainer Hasan Dracic nach dem Schlusspfiff. Er bemängelte vor allem den Anfang der Begegnung, in der sein Ensemble zwei Grosschancen ausliess.

Es sei dem Team nicht gelungen, Sicherheit in die Partie zu bringen, meinte er. Für Dracic stand fest: „Wichtig sind die drei Punkte.“ Nachdem die Slowakin Lucia Ondrusova beim Sieg im Cup-Halbfinal ein fulminantes Comeback gefeiert hatte, kam ihre Landsfrau Dana Feckovà gegen Yverdon wieder zu einem Teileinsatz. Sie war lange Zeit verletzt gewesen – und wurde in der 69. Minute eingewechselt. Vor dem letzten Spieltag gegen Schlusslicht Derendingen Solothurn bleibt Neunkirch Tabellenführer; anschliessend beginnt die Finalrunde. Sechs der zehn NLA-Mannschaften nehmen daran teil, wobei die Punkte heuer nicht halbiert werden. Dieses Sextett macht den Meister in den nächsten Wochen unter sich aus.

Quelle: Schaffhauser Nachrichten (Pascal Oesch)

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FC Neunkirch schafft zweiten Einzug in Cupfinal – Tor in der 94. Minute

Lucia Ondrusova schoss das NLA-Team des FC Neunkirch dank einem Treffer in der Nachspielzeit gegen YB erneut in den Cupfinal vom 27. Mai gegen den FCZ.

Riesenjubel der Neunkircherinnen auf dem Sportplatz Wyler in Bern nach dem 2:1 im Cup-Halbfinal gegen YB.
Bild: Roger Albrecht
 

Bereits im letzten Jahr hatten die Frauen des FCN den Einzug ins Cup-Endspiel geschafft – damals auch mit Glück in der Verlängerung gegen Basel –, und wieder erwies sich das Team von Trainer Hasan Dracic als nervenstark, wenn es drauf ankommt. In der 94. Minute schoss die Slowakin Lucia Ondrusova die Klettgauerinnen mit ihrem Tor ins Glück. Für sie war es ein Glücksmoment, denn es war ihr erster Einsatz seit ihrem Kreuzbandriss im vergangenen August.

Dank einem Berner Eigentor durch Jennifer Oehrli ging Neunkirch gegen die Frauen des BSC Young Boys in der 18. Minute vor über 1000 Zuschauern auf dem Kunstrasenfeld Wyler in Führung. Aber die YB-Frauen glichen durch Charlotte Mayland in der 20. Minute postwendend aus. Und es blieb bis ganz zum Schluss eine sehr hart umkämpfte Partie – mit je drei Gelben Karten auf beiden Seiten –, bis eben in der 94. Minute das grosse Glück dem FC Neunkirch hold war.

Am 27. Mai (um 17.30 Uhr in der Tissot-Arena in Biel) steht der FCN wieder im Frauen-Cupfinal – und wieder heisst der Gegner FC Zürich, der grosse Rivale auch in der NLA. Dieser bezwang Yverdon klar mit 3:0 (1:0).

 
Quelle: Schaffhauser Nachrichten (Hans Christoph Steinemann)

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FC Neunkirch spielt um den Cupfinaleinzug

Derzeit sorgt der FC Neunkirch vor allem abseits des grünen Rasens für Schlagzeilen; am Ostermontag rückt aber der sportliche Aspekt wieder in den Fokus: Dann bestreitet der NLA-Leader in Bern (Sportpark Wyler, 16.15 Uhr) den Cuphalbfinal g gen die YB-Frauen. Es ist ein Match, der einiges an Spannung verspricht. Die Young Boys waren es nämlich, die dem FCN vor gut einem Monat die bis dato einzige Saisonniederlage zufügten. Seit dem 8. Oktober wahren die Bernerinnen den Nimbus der Ungeschlagenheit; mittlerweile sind sie in der Meisterschaft bis auf Rang vier emporgeklettert; die Formkurve stimmt aus ihrer Sicht. Trainiert werden sie seit dieser Saison von Marisa Wunderlin,die zuvor als Assistentin beim FC Zürich figurierte. Für Neunkirch wird der Gang in die Hauptstadt alles andere als ein Spaziergang. Die Partie ist so angesetzt, dass interessierte Zuschauer vorab auch die Affiche zwischen den YB-Männern und den Zürcher Grasshoppers verfolgen können. Im Publikum ist bei diesem Halbfinal auch Berns Stadtpräsident Alec von Graffenried anzutreffen. Er wird das Spiel auf dem Kunstrasenfeld mit einem Ankick freigeben. Und unter Umständen kann er anschliessend mitverfolgen, wie der FC Neunkirch zum zweiten Mal hintereinander ins Endspiel einzieht. Die Begegnung gegen die Young Boys ist für den FCN sogar der dritte Halbfinal de suite. In den beiden Vorjahren traf er jeweils auf den FC Basel – mit unterschiedlichem Ausgang. 2015 musste Neunkirch am Rheinknie eine 1:2-Niederlage hinnehmen. Anders als 2016: Mit einem 3:2-Sieg nach Verlängerung entschied Neunkirch das Spiel für sich – dank der Tore von Lucia Ondrusova und Lucia Harsanyova. Derart knapp fielen die Cupresultate im Championat 2016/17 bisher nie aus. Der Weg in die Runde der letzten vier führte über Wittenbach (15:0), Schlieren (5:1), Aire-le-Lignon (13:0) und Lugano (5:1).

Quelle: Schaffhauser Nachrichten (Pascal Oesch)

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Presseinformation – Betrugsfall in der Rimuss-und Weinkellerei Rahm AG

Der FC Neunkirch nimmt dazu wie folgt Stellung:

Der Vorstand des FC Neunkirch wurde von der Rimuss- und Weinkellerei Rahm AG darüber informiert, dass der Leiter Finanzen per sofort freigestellt wurde. Der Vorstand hält weiterhin am Sportchef fest. Dieser hat über Jahre so viel Engagement für den Verein gezeigt und diese Erfolgsstory mit der FC Neunkirch Frauen NLA-Mannschaft erst ermöglicht.

Die Spielerinnen des Teams wurden bereits darüber informiert, dass die laufenden Abklärungen für den Verein und auf den Spielbetrieb keinen Einfluss haben. Der Vorstand ist zuversichtlich, diese Saison das Double von Schweizer Cup und Meisterschaft erreichen und so die Erfolgsgeschichte fortzusetzen zu können.

Der Vorstand
FC Neunkirch

FC Neunkirch mit neuem Clubhauspächterpaar

Im letzten November haben Werner und Anita Schöni nach sechs Jahren, dass Clubhaus als Pächterpaar verlassen. Ein herber Verlust für den FC Neunkirch, der dank dem umsichtigen Ehepaar viele schöne Stunden im Clubhaus verbringen durfte und sich für ihre Tätigkeit herzlich bedankt.

Nach intensivem Suchen ist es nun gelungen ein neues Wirte Paar für die 2. Heimat der Fussballer zu finden. Julia und Andreas Oester hauchen seit Anfang April dem Clubhaus neues Leben ein. Zu ihrer neuen Aufgabe, kamen die zwei neuen Pächter wie die Jungfrau zum Kind. Da ihr Sohn Nik bei Trainerlegende Markus Leemann das Fussball ABC-erlernt, ist ihnen der FC Neunkirch natürlich ein Begriff. Tatkräftig unterstützt von Vizepräsident Levis Pereira und Beni Müller ist es Markus Leemann gelungen, den beiden das Clubhaus schmackhaft zu machen. Als Landwirt und Teilzeit Pöstler kann sich Andreas Oester Zeit nehmen, noch als Wirt zu wirken. Als Motivation sieht das Ehepaar die Tatsache an, als Familie etwas Gemeinsames zu erreichen. Das Metier ist aber kein Neuland für die Beiden, führte Andreas bereits früher ein Restaurant und ist im Besitz des notwendigen Wirte Patents. Gemeinsam mit ihren drei Kindern Leo, Nik, und Sophie werden sie nun öfters im Stadionrestaurant Randenblick anzutreffen sein. Angeboten werden die üblichen, vor allem auch kinderfreundlichen Snacks und im Sommer natürlich auch Grilladen.

Öffnungszeiten sind Montag und Donnerstagabend ab 17.30 und an den Spieltagen während der Fussballsaison.

Selbstverständlich sind auch Vertreter anderer Vereine und Spaziergänger jederzeit herzlich willkommen. Für grössere Anlässe auch ausserhalb der Öffnungszeiten, ist das Ehepaar Oester jederzeit bereit zu öffnen, da ist eine Anfrage per Mail unter aoester106@bluewin.ch gerne erwünscht.

Also bis bald im Stadionrestaurant Randenblick

Bild: Priska Baumer

Quelle: Klettgauer Bote (Priska Baumer)

Der FC Neunkirch sagt «Dankeschön»

Was war das für ein unbeschreiblicher Tag am 1. April 2017 – Schweizer Frauenfussball Spitzenkampf NLA FC Neunkirch – FC Zürich Frauen im LIPO Park Schaffhausen vor 1200 Zuschauer.

Eine Affiche die sich so schön anhört, dass man versucht ist zu denken, dass es sich um einen Aprilscherz handelt. Aber nein, es ist/war zum Glück Tatsache, der FC Neunkirch durfte mit seiner Entourage und seinen ganzen Fans, Sponsoren und Gönner einen unvergesslichen Tag im LIPO Park Schaffhausen erleben.

Ein sonniger Tag, der mit einem spannenden und dramatischen Spiel, nicht zuletzt dank dem späten Ausgleich des FCN zum 1:1 perfekt abgerundet wurde.

Für die sehr warme Gastfreundschaft und den reibungslosen Ablauf im LIPO Park, möchte sich der FC Neunkirch bei Andrea, Agnes und Aniello Fontana ganz herzlich bedanken – Wir kommen sehr gerne wieder!

Bild v.l.n.r: Michael Graf, Aniello und Agnes Fontana

Der Vorstand
FC Neunkirch

Ein spätes Tor zum Punktgewinn

Vor 1 200 Zuschauern im Lipo-Park trennten sich der FC Neunkirch und der FC Zürich mit einem 1:1-Unentschieden. Der Spielbericht:

Neunkirchs siebter Eckball stand am Ursprung des lange herbeigesehnten Ausgleichs. 86 Minuten waren gespielt, als Lucia Harsanyova für die kollektive Erlösung bei Fans und Teamkolleginnen sorgte. Die grossgewachsene Slowakin rückte aus der Innenverteidigung auf, reagierte am schnellsten – und traf zum 1:1-Endstand. Mit ihrem späten Tor sicherte sie dem FCN einen verdienten Punktgewinn. Ein Zähler, der angesichts der gezeigten Leistung vollkommen in Ordnung ging. Und einer, mit dem die Gastgeberinnen durchaus leben konnten. Sie behielten ihre Tabellenführung, beendeten die seit der Winterpause währende Zürcher Siegesserie, bewahrten den Status quo.

Zwei Runden sind nun nach der Länderspielpause noch angesetzt, ehe im Mai die letzte Meisterschaftsphase beginnt. Dann werden sich die beiden Widersacher wiedersehen. Zwei Punkte trennen sie derzeit. Zu wenig, um sich in Sicherheit zu wiegen. Vieles deutet darauf hin, dass die Würfel erst beim neuerlichen Aufeinandertreffen fallen werden. Im Match vom Samstag bekleidete Neunkirch zumindest die Rolle des moralischen Siegers. Fast über die gesamte Partie war der Leader einem Rückstand hinterhergerannt; mit der ersten Möglichkeit hatte Selina Kuster den FCZ in Führung gebracht. Und kurz darauf wurde das vermeintliche 0:2 der Gäste wegen einer Abseitsposition aberkannt.

Der FCN benötigte einige Augenblicke, um in der Begegnung anzukommen. Die ungewohnte Umgebung, die 1 200 Zuschauer im Lipo-Park – all das schien ihn zu verunsichern. Zumindest vorerst. Aber je länger das Spiel dauerte, desto besser fanden sich die Spielerinnen zurecht. Der Funke sprang zwischen Tribüne und Rasen hin und her; jede gelungene Aktion wurde vom Publikum dankbar aufgenommen. Und dieses bildete zweifelsohne einen würdigen Rahmen für diesen Spitzenkampf. Für diese intensiv geführte Affiche, die beste Werbung für den Schweizer Frauenfussball machte.

Die Stimmen zum Spiel im Stadion:

Mit einer Welle verabschiedete sich der FC Neunkirch von seinen Anhängern – dem Gros unter den 1 200 Zuschauern. Eine, die massgeblichen Anteil am Happy End hatte, war Lucia Harsanyova. Mit einem Lachen im Gesicht stand die Torschützin nach getaner Arbeit auf dem Spielfeld. „Wir haben Herz und Wille gezeigt“, meinte die Verteidigerin. Und sie schlug bei aller Herrlichkeit durchaus selbstkritische Töne an. „Die Anfangsphase kostete uns den Sieg“, war sie überzeugt.
Zufrieden zeigten sich nach 90 nervenaufreibenden Minuten auch Trainer Hasan Dracic und Sportchef Beat Stolz. „Ich kann den Spielerinnen nur gratulieren“, betonte Dracic. Das arg dezimierte, von Ausfällen heimgesuchte Ensemble habe das Maximum gebracht. Und Stolz betonte bei seiner Schlussansprache gegenüber dem Team, dass der gewonnene Zähler mehr als verdient sei. „Wir haben diesen hart erarbeitet“, sagte Neunkirchs Macher. Zur Belohnung gab es für die Mannschaft einen trainingsfreien Montag.

Mit grosser Freude blickte Heinz Rähmi auf den Nachmittag zurück. Ein 1:1-Unentschieden hätte er im Vorfeld unterschrieben, erzählte der Initiant des Spiels im Schaffhauser Fussballstadion und Teammanager des FCN. „Ich bin mehr als zufrieden“, sagte Rähmi. Neben ihm auf der Tribüne sass Elio Ritacco, Gastgeber im Café Central in Jestetten und einer der Sponsoren dieses Anlasses. „Heinz hat mich angefragt“, erinnerte er sich an die erste Vision und ergänzte: „Zusammen mit dem Zahnarzt doc-oliday entschieden wir, dass wir das Ding machen.“
Der 1. April 2017 wird ganz sicher einen Weg in die Annalen des FC Neunkirch finden. „Unter dem Strich war es schöner Tag für den Verein“, bilanzierte Präsident Reto Baumer. Fasziniert zeigte er sich vor allem von der Stimmung: „Die Unterstützung des Publikums war genial. Es hat die Spielerinnen förmlich zum Ausgleich getragen“, war er überzeugt. Ein positives Fazit zog schliesslich auch Tatjana Haenni, Präsidentin der FCZ-Frauen. „Für den Frauenfussball ist das eine coole Sache“, sagte sie.

Haenni sah in solchen Partien auch eine Anerkennung für die Mannschaften. Nach dem Auftritt im Basler St-Jakob-Park war Zürich bereits zum zweiten Mal innert Wochenfrist auf der grossen Bühne zu Gast. Für sie gibt es diesbezüglich weiteres Steigerungspotenzial. „Alle Clubs sollten versuchen, ein paar auserwählte Spiele in diesem Rahmen durchzuführen“, sagte sie. Damit hatte sie zweifelsohne recht: Einer Liga, die sonst eher ein Nischendasein fristet, kann das nur gut tun.

Kulisse und viel Leidenschaft prägten das Spitzenspiel der Frauen-NLA zwischen dem FC Neunkirch und dem FC Zürich im Schaffhauser Lipo-Park. Am Ende gab es vor rund 1200 Zuschauern ein leistungsgerechtes 1:1. Bild: Reinhard Standke

 

Macher und Sponsor: Elio Ritacco (links, vom Café Central in Jestetten) und Heinz Rähmi (Organisator und Teammanager FCN). Bild: Pascal Oesch

 

Clubprominenz aus Neunkirch: Michael Graf (Leiter Marketing), Reto Baumer (FCN-Präsident) sowie Bruno Leu (Ehrenmitglied). Bild: Pascal Oesch

 

Marion Daube (Geschäftsführerin FCZ-Frauen), Franziska Schild (Verantwortliche Frauenfussball SFV) und Tatjana Haenni (Präsidentin FCZ-Frauen, von links). Bild: Pascal Oesch

 

Quelle: Schaffhauser Nachrichten (Pascal Oesch)

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Offensive Allrounderin mit Instinkt

15 Meisterschaftsspiele, 17 Tore. Die Italienerin Valentina Bergamaschi ist die Goalgetterin des FC Neunkirch.

Sie kam, sah – und traf. Und wie. Im vergangenen Sommer wechselte Valentina Bergamaschi von Lugano zum FC Neunkirch. Sie wagte diesen Schritt, um sich einer neuen Herausforderung zu stellen. Dabei hatte die Italienerin keinerlei Anpassungsschwierigkeiten: In 15 NLA-Partien traf sie bisher 17-mal – zuletzt mit einem Doppelpack gegen die Grasshoppers. Eine Traumquote, bei der einzig Luzerns Géraldine Reuteler mithalten kann. Ex aequo führen die beiden die Torschützenliste an. Weil sie im Verlauf der letzten Saison von einem Kreuzbandriss zurückkam, hat sie das nicht unbedingt erwartet. „Ich bin schon ein wenig überrascht“, gesteht die 20-jährige Italienerin.
Bergamaschi ist eine offensive Allrounderin mit Instinkt. Eine, die variabel eingesetzt werden kann. Aber auch eine, die in ihrem jungen Alter noch einiges lernen muss. Dafür ist ihr jedes Aufgebot recht. Ob sie ihre Kreise im Mittelfeld oder im Sturm zieht, das macht für sie keinen Unterschied. „Hauptsache, ich kann spielen“, sagt Valentina Bergamaschi. Neunkirch ist für sie der richtige Ort, um sich fussballerisch weiterzuentwickeln. Mit dem derzeitigen Tabellenführer strebt sie den Meistertitel an, gar keine Frage. Danach will sie sich den grossen Traum von der Champions League erfüllen. Und wer weiss: Eventuell bietet sich im Sommer die Möglichkeit, mit Italiens Nationalmannschaft an die EM zu fahren.
Bis es so weit ist, richtet sich ihr Fokus auf den FCN. Im internationalen Ensemble hat sie sich bestens eingelebt – unter anderem dank ihrer Nonna. Oder genau gesagt: Aufgrund derer allseits geschätzten Backkünste: Die Grossmutter bringt jeweils selbst gemachten Nutellakuchen mit, gedacht als kleine Verpflegung nach den Partien. „Das ist zur Tradition geworden“, erzählt Valentina Bergamaschi. Fussball ist ihre ganz grosse Leidenschaft – seit eh und je. Wenn sie spielt, reist meistens die gesamte Familie aus der Lombardei an. Und das wird morgen beim grossen Schlager gegen Zürich nicht anders sein.

Quelle: Schaffhauser Nachrichten (Pascal Oesch)

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Ein sicherer Rückhalt zwischen den Pfosten des FCN

Die Slowakin Maria „Majka“ Korenciova ist beim FC Neunkirch die Verkörperung eines modernen Goalies.

Seit sie klein war, nannten sie ihre Eltern Majka. „Das ist bis heute geblieben“, sagt Maria Korenciova. Die 27-Jährige steht seit Beginn dieses Championat im Tor des FC Neunkirch. Sie kam vom SC Sand, mit dem sie 2014 in die deutsche Bundesliga aufgestiegen war und 2016 das DFB-Pokalfinale erreicht hatte. Während ihrer drei Spielzeiten in Baden-Württemberg machte die Slowakin immer wieder Abstecher in den Klettgau, besuchte dort ihre Landsfrauen. Mit der Zeit sehnte sie sich nach einer Veränderung – und unterschrieb dann beim FCN. Seither ist Korenciova dem Leader ein sicherer Rückhalt zwischen den Pfosten; durchschnittlich musste sie weniger als ein halbes Gegentor pro Match hinnehmen.
Maria Korenciova gehört zum klassischen Goalietypus der heutigen Zeit: Neun von zehn Ballberührungen erfolgen mit dem Fuss – nicht mit der Hand. Sie dirigiert ihre Vorderleute, antizipiert, spielt aktiv mit. Klar, dass sie so auf eine Strecke von fünf bis sechs Kilometern in 90 Minuten kommt. Dabei stand sie gar nicht immer im Tor, sondern spielte in ganz jungen Jahren im Mittelfeld. Bis das Team eine zweite Keeperin suchte. „Irgendwann hat jemand die Hand gehoben“, erinnert sich Korenciova. Und so wechselte sie die Position und spielt heute noch dort. Mit einer Grösse von 1,63 Metern ist sie alles andere als eine Riesin. Aber das spielt bei ihren Stärken nur eine untergeordnete Rolle.
2011 debütierte sie im Trikot der slowakischen Nationalmannschaft; seither ist sie deren Stammtorhüterin. Zum Fussball kam sie einst durch den Bruder. Wie der Rest ihrer Familie arbeitet er im Theater. „Ich bin die einzige, die Sport macht und keine Kunst“, lacht Maria „Majka“ Korenciova. Wohin dieser Weg führt, lässt sie auf sich zukommen. Kurzfristig muss sie gegen Zürich zweifelsohne auf ihrem Posten sein. So wie beim 2:0-Sieg in der Hinrunde: Damals parierte Korenciova nämlich einen Penalty – und trug ihren Teil zum grossen Erfolg Neunkirchs bei.

Quelle: Schaffhauser Nachrichten (Pascal Oesch)

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