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Erneute Auswärtsniederlage für den FC Neunkirch
Der FC Neunkirch verlor am Samstagabend sein Auswärtsspiel bei der SV Schaffhausen mit 2:0 Toren. Bei einer besseren Ausnützung der Tormöglichkeiten wäre aber ein Unentschieden durchaus im Bereich des möglichen gewesen.
Es war ein junges Team aus dem Städtli, welches vom Trainer Reto Schöni am Samstagabend auf den Kunstrasenplatz in das Meisterschaftsspiel gegen die Spielvereinigung geschickt wurde. Spielten doch mit Beny Ernst, Beny Ritzmann und Fabian Graf gleich drei eigene A-Junioren, welche übrigens alle eine sehr gute Leistung abrufen konnten. Die SV Schaffhausen war klarer Favorit in diesem Spiel, sind sie doch ganz vorne an der Tabellenspitze zu finden, während dem sich der FC Neunkirch immer noch auf einem der beiden Abstiegsplätze befindet. Dementsprechend begann auch der Heimklub sehr vehement und setzte den Gast aus dem Klettgau arg unter Druck. So viel dann auch in dieser Startoffensive die 1:0 Führung für die Spielvereinigung schon nach 18 Minuten. Erstaunlicher weise war es aber der FC Neunkirch, welcher durch diesen Gegentreffer plötzlich besser zu seinem Spiel finden konnte.
Plötzlich wurden zum Teil sehr schöne Spielzüge gezeigt und es waren sogar Möglichkeiten zum Ausgleich vorhanden. Doch einmal mehr hatte der FCN im Abschluss wenig Glück und so ging es mit dieser 1:0 für die SV Schaffhausen in die Pause.
In der zweiten Halbzeit war das Spiel sehr ausgeglichen und die wenigen Zuschauer (es war doch ziemlich kalt) bekamen ein gutes Fussballspiel zu sehen. Beide Teams zeigten gute Ansätze und auch beide Teams kamen zu Möglichkeiten. In der 62. Minute dann das 2:0 für den Heimklub. Trotz diesem Rückstand glaubte das Team aus Neunkirch weiterhin an eine Punktgewinn und forcierte dementsprechend die Offensive. Doch Fortuna war an diesem Abend nicht auf der Seite vom FC Neunkirch. Mehrere gute Möglichkeiten, sei es durch stehende Bälle, Distanzschüsse oder herausgespielte Chancen. Alle verfehlten die Torumrandung oder der Keeper des Heimklubs parierte zum Teil mirakulös. So blieb es schliesslich bei diesem 2:0 für die SV Schaffhausen.
Durch diese erneute Niederlage ist der FCN weiterhin auf einem Abstiegsplatz. Doch es sind erfreuliche Fortschritte in der Spielanlage zu erkennen und mit der Rückkehr der momentan verletzen Spieler ist das Potential durchaus vorhanden das gesetzte Ziel Ligaerhalt zu erreichen.
Erneute Auswärtsniederlage für den FC Neunkirch (SV Schaffhausen 2 : FC Neunkirch 1)
Der FC Neunkirch verlor am Samstagabend sein Auswärtsspiel bei der SV Schaffhausen mit 2:0 Toren. Bei einer besseren Ausnützung der Tormöglichkeiten wäre aber ein Unentschieden durchaus im Bereich des möglichen gewesen.
Es war ein junges Team aus dem Städtli, welches vom Trainer Reto Schöni am Samstagabend auf den Kunstrasenplatz in das Meisterschaftsspiel gegen die Spielvereinigung geschickt wurde. Spielten doch mit Beny Ernst, Beny Ritzmann und Fabian Graf gleich drei eigene A-Junioren, welche übrigens alle eine sehr gute Leistung abrufen konnten. Die SV Schaffhausen war klarer Favorit in diesem Spiel, sind sie doch ganz vorne an der Tabellenspitze zu finden, während dem sich der FC Neunkirch immer noch auf einem der beiden Abstiegsplätze befindet. Dementsprechend begann auch der Heimklub sehr vehement und setzte den Gast aus dem Klettgau arg unter Druck. So viel dann auch in dieser Startoffensive die 1:0 Führung für die Spielvereinigung schon nach 18 Minuten. Erstaunlicher weise war es aber der FC Neunkirch, welcher durch diesen Gegentreffer plötzlich besser zu seinem Spiel finden konnte.
Plötzlich wurden zum Teil sehr schöne Spielzüge gezeigt und es waren sogar Möglichkeiten zum Ausgleich vorhanden. Doch einmal mehr hatte der FCN im Abschluss wenig Glück und so ging es mit dieser 1:0 für die SV Schaffhausen in die Pause.
In der zweiten Halbzeit war das Spiel sehr ausgeglichen und die wenigen Zuschauer (es war doch ziemlich kalt) bekamen ein gutes Fussballspiel zu sehen. Beide Teams zeigten gute Ansätze und auch beide Teams kamen zu Möglichkeiten. In der 62. Minute dann das 2:0 für den Heimklub. Trotz diesem Rückstand glaubte das Team aus Neunkirch weiterhin an eine Punktgewinn und forcierte dementsprechend die Offensive. Doch Fortuna war an diesem Abend nicht auf der Seite vom FC Neunkirch. Mehrere gute Möglichkeiten, sei es durch stehende Bälle, Distanzschüsse oder herausgespielte Chancen. Alle verfehlten die Torumrandung oder der Keeper des Heimklubs parierte zum Teil mirakulös. So blieb es schliesslich bei diesem 2:0 für die SV Schaffhausen.
Durch diese erneute Niederlage ist der FCN weiterhin auf einem Abstiegsplatz. Doch es sind erfreuliche Fortschritte in der Spielanlage zu erkennen und mit der Rückkehr der momentan verletzen Spieler ist das Potential durchaus vorhanden das gesetzte Ziel Ligaerhalt zu erreichen.
geschrieben von Bruno Leu
Neunkirch Derbysieger in Schleitheim
Der FC Neunkirch gewann am Samstagabend das Derby in Schleitheim mit 0:1. Torschütze für den Städtliclub war Timo Wehrli in der 83. Spielminute.
Etliche Zuschauerinnen und Zuschauer (viele davon aus Neunkirch) waren am Samstagabend auf den Sportplatz von Schleitheim gepilgert um sich das Fussballderby zwischen den beiden Klettgauerklubs anzusehen. Diese Derbys sind meistens sehr umstritten und heftig umkämpft.
So war es auch wieder am Samstagabend. Der Gast aus Neunkirch musste unbedingt zu Punkten kommen, wollte er sich endlich einmal vom Tabellenende verabschieden. Doch auch Schleitheim brauchte dringendst Punkte, um nicht plötzlich nach doch eher gutem Saisonstart trotzdem wieder sich mit Abstiegssorgen zu belasten. So entwickelte sich ein gutes Drittligaspiel bei dem zu Beginn doch der Heimklub deutlich mehr positive Akzente setzen konnte. Der FC Neunkirch hatte jedoch ein solides Abwehrdispositiv aufgebaut und versuchte so die Bemühungen des FC Schleitheim zum Torerfolg zu unterbinden. Doch auch Neunkirch setze positive Akzente. Meistens ausgehend vom jungen Fabian Graf, welcher eine deutliche Verstärkung aus den eigenen A-Junioren ist. Kurz vor der Pause hätte Timo Wehrli sogar die Möglichkeit zur Führung gehabt, nach einer klugen Vorlage von Kevin Brägger. Doch sein Schuss parierte der Torhüter von Schleitheim souverän. So wurde mit dem Spielstand von 0:0 in die Halbzeitpause gepfiffen. In der zweiten Halbzeit das gleiche Bild. Schleitheim die aktivere Mannschaft, doch Neunkirch war nicht bereit sein geschicktes Abwehrspiel aufzugeben. Je länger das Spiel dauerte desto mehr erspielten sich nun doch plötzlich auch die Gäste Möglichkeiten. So hatten Robin Brägger, Fabrizio Moscillo und Roman Schütz die Chancen den Städtliclub in Führung zu schiessen. Allmählich dachten schon alle an ein 0:0 als plötzlich Timo Wehrli erneut aus dem Mittelfeld lanciert wurde und so zum freien Schuss auf das Tor von Schleitheim kam.
Diese Möglichkeit liess er sich nicht entgehen und schoss platziert den Städtliclub in der 83. Minute mit 0:1 in Führung.
Jetzt begannen nochmals hektische Schlussminuten. Der FC Schleitheim warf nun alles in den Angriff. Kam auch zu Chancen, doch diese offensive Spielweise ermöglichte auch den Gästen nochmals Kontermöglichkeiten.
Schliesslich war es Kevin Callegari im Tor von Neunkirch, welcher in der 98. Minute (der Schiedsrichter lies die Partie 10 Minuten nachspielen…..) mit einer Glanzparade nach einem Freistoss von Thomas Stamm den Sieg für den FCN rettete. So gewann der FC Neunkirch schlussendlich mit 0:1 Toren und konnte so mit drei wichtigen Punkten aus dem Randental zurückkehren.
FC Neunkirch
Callegari, Pinto, Anderegg, (40. Min. R.Schütz), Ritzmann, Aro, T.Wehrli, Wildberger, (72. Min. Moscillo), Ritzmann, F.Graf, Stolz, K.Brägger, (80.
Min. R.Brägger)
Neunkirch Derbysieger in Schleitheim (FC neunkirch 1 – FC Schleitheim 1)
Der FC Neunkirch gewann am Samstagabend das Derby in Schleitheim mit 0:1. Torschütze für den Städtliclub war Timo Wehrli in der 83. Spielminute.
Etliche Zuschauerinnen und Zuschauer (viele davon aus Neunkirch) waren am Samstagabend auf den Sportplatz von Schleitheim gepilgert um sich das Fussballderby zwischen den beiden Klettgauerklubs anzusehen. Diese Derbys sind meistens sehr umstritten und heftig umkämpft.
So war es auch wieder am Samstagabend. Der Gast aus Neunkirch musste unbedingt zu Punkten kommen, wollte er sich endlich einmal vom Tabellenende verabschieden. Doch auch Schleitheim brauchte dringendst Punkte, um nicht plötzlich nach doch eher gutem Saisonstart trotzdem wieder sich mit Abstiegssorgen zu belasten. So entwickelte sich ein gutes Drittligaspiel bei dem zu Beginn doch der Heimklub deutlich mehr positive Akzente setzen konnte. Der FC Neunkirch hatte jedoch ein solides Abwehrdispositiv aufgebaut und versuchte so die Bemühungen des FC Schleitheim zum Torerfolg zu unterbinden. Doch auch Neunkirch setze positive Akzente. Meistens ausgehend vom jungen Fabian Graf, welcher eine deutliche Verstärkung aus den eigenen A-Junioren ist. Kurz vor der Pause hätte Timo Wehrli sogar die Möglichkeit zur Führung gehabt, nach einer klugen Vorlage von Kevin Brägger. Doch sein Schuss parierte der Torhüter von Schleitheim souverän. So wurde mit dem Spielstand von 0:0 in die Halbzeitpause gepfiffen. In der zweiten Halbzeit das gleiche Bild. Schleitheim die aktivere Mannschaft, doch Neunkirch war nicht bereit sein geschicktes Abwehrspiel aufzugeben. Je länger das Spiel dauerte desto mehr erspielten sich nun doch plötzlich auch die Gäste Möglichkeiten. So hatten Robin Brägger, Fabrizio Moscillo und Roman Schütz die Chancen den Städtliclub in Führung zu schiessen. Allmählich dachten schon alle an ein 0:0 als plötzlich Timo Wehrli erneut aus dem Mittelfeld lanciert wurde und so zum freien Schuss auf das Tor von Schleitheim kam.
Diese Möglichkeit liess er sich nicht entgehen und schoss platziert den Städtliclub in der 83. Minute mit 0:1 in Führung.
Jetzt begannen nochmals hektische Schlussminuten. Der FC Schleitheim warf nun alles in den Angriff. Kam auch zu Chancen, doch diese offensive Spielweise ermöglichte auch den Gästen nochmals Kontermöglichkeiten.
Schliesslich war es Kevin Callegari im Tor von Neunkirch, welcher in der 98. Minute (der Schiedsrichter lies die Partie 10 Minuten nachspielen…..) mit einer Glanzparade nach einem Freistoss von Thomas Stamm den Sieg für den FCN rettete. So gewann der FC Neunkirch schlussendlich mit 0:1 Toren und konnte so mit drei wichtigen Punkten aus dem Randental zurückkehren.
FC Neunkirch
Callegari, Pinto, Anderegg, (40. Min. R.Schütz), Ritzmann, Aro, T.Wehrli, Wildberger, (72. Min. Moscillo), Ritzmann, F.Graf, Stolz, K.Brägger, (80.
Min. R.Brägger)
geschrieben von Bruno Leu
Fussball-Gala in Neunkirch
Die Frauen des FC Neunkirch verloren am Samstagabend ihr Cupspiel gegen den FC Zürich mit 0.6 Toren. Zu hoch, denn was die Frauen vom FC Neukirch in der ersten Halbzeit zeigten war schlichtwegs grandios. Wäre der präzise Schuss von Haisha Cantave in der 12. Minute ins Tor und nicht an die Torumrandung, wären die Frauen des FC Neunkirch gar mit 1:0 in Führung gegangen.
Es waren geschätzte 450 Zuschauerinnen und Zuschauer auf dem Sportplatz Randenblick am Samstagabend, viele davon aus Deutschland welche sich die Fussballkünste der beiden Superstars des FCZ Sonja Fuss und Inka Grings, einmal live ansehen wollten. Wie erwartet begann der FC Zürich sehr stark und die Frauen des FC Neunkirch hatten in den Startminuten bittere Momente zu überstehen. Doch allmählich löste sich die Verkrampfung des Teams und der FC Neunkirch begann keck mitzuspielen. Gefahr gab es immer bei Kontern, wenn die Kanadierin Haisha Cantave lanciert wurde. So auch in der 12. Minute, doch ihr platzierter Schuss knallte an den Pfosten und von dort vor der Torlinie vorbei. Dies wäre die überraschende Führung für den Aussenseiter aus dem Klettgau gewesen. Diese Aktion gab dem Heimteam mächtig Auftrieb und von einem Klassenunterschied war nichts mehr zu sehen. In der 33. Minute dann aber trotzdem, die zu diesem Zeitpunkt eher glückliche Führung für den FC Zürich. Mit diesem Resultat ging es in die Pause. Alle waren nun gespannt, wie der FC Zürich, welcher wirklich mit all seinen Stars angetreten war auf diese doch eher knappe Führung reagieren würde. Doch unbeeindruckt von den grossen Namen spielten die Frauen des Städtliclubs ihr Spiel weiter. Allmählich begann sich aber doch die technisch feinere Klasse der Stadtzürcherinnen durchzusetzen und der FC Neunkirch wurde nun vermehrt zu Defensivarbeit gezwungen. So viele dann auch in der 67. Minute das 0:2 und in der 73. Minute das 0:3. Damit war das Spiel entschieden. In den Schlussminuten trumpfte der FCZ nochmals mächtig auf und erhöhte gar auf 0:6. Trotz dieser Niederlage dürfen die Frauen des FC Neunkirch stolz auf ihre Leistung sein. Sie haben lange dem Schweizermeister Paroli geboten und beste Werbung für den Frauenfussball in Neunkirch gemacht. Die vielen anwesenden Zuschauer waren deshalb vom Spiel und vom FC Neunkirch begeistert.
Neunkirch nun auf einem Abstiegsplatz
Der FC Neunkirch verlor am Samstagabend gegen den FC Räterschen mit 1:2 Toren. Nach dieser Niederlage befinde sich der Städtliclub nun auf einem Abstiegsplatz.
Es war garstiges Wetter am Samstagabend in Neunkirch und das Terrain nach dem vielen Regen tief und schwer bespielbar. Beide Teams wussten um die Wichtigkeit dieser Partie, werden doch beide eher zu den Abstiegskandidaten gezählt. Deshalb begannen der Heimklub sowie auch die Gäste aus einer sicheren Defensive und das Spielgeschehen wickelte sich vor allem im Mittelfeld ab. Torszenen waren eher selten und wenn doch eher harmlos. So ging es mit dem logischen Resultat von 0:0 in die Pause. In der zweiten Halbzeit machten nun vor allem die Gäste aus Räterschen mehr Druck und schon
in der 47. Minute musste Dominik Hauser im Tor von Neunkirch eine
Glanzparade bieten um die Führung zu verhindern. Durch die Einwechslung der Brüder Robin und Kevin Brägger konnte nun aber auch der FC Neunkirch im Sturm sich etwas effizienter darstellen. So prallte dann auch ein Schuss von Robin Brägger in der 60. Minute leider nur an den Pfosten. In der 65. Minute die Führung für den FC Räterschen. Nach einem Freistoss konnte die Abwehr von Neunkirch den Ball nicht aus der Gefahrenzone bringen. Dies wurde von einem gegnerischen Stürmer brutal ausgenutzt. Neunkirch war nun gezwungen
noch mehr für die Offensive zu tun. Dank diesen Bemühungen gelang Kevin Brägger dann auch in der 81. Minute der Ausgleich zum 1:1. Doch der Jubel war von kurzer Dauer. Praktisch im Gegenzug die erneute Führung für die Gäste zum 1:2 was auch gleichzeitig das Schlussresultat war. Mit dieser Niederlage hat der FC Neunkirch drei wichtige Punkte verschenkt. Ein Sieg gegen den FC Räterschen wäre durchaus möglich gewesen.
FC Neunkirch
Hauser, Anderegg, Bächtold, Pinto, Aro, Ritzmann, Ernst, Wehrli F (70. Min. Manfrin), Wehrli T., Schütz (50. Min. R.Brägger), Serifi (43. Min. K.Brägger)
Tore:
65. Min. 0:1
81. min. 1:1 Kevin Brägger
82. Min. 1:2
60. Min. Pfostenschuss R.Brägger
Fussball-Gala in Neunkirch (FC Neunkirch – FC Zürich Frauen)
Die Frauen des FC Neunkirch verloren am Samstagabend ihr Cupspiel gegen den FC Zürich mit 0.6 Toren. Zu hoch, denn was die Frauen vom FC Neukirch in der ersten Halbzeit zeigten war schlichtwegs grandios. Wäre der präzise Schuss von Haisha Cantave in der 12. Minute ins Tor und nicht an die Torumrandung, wären die Frauen des FC Neunkirch gar mit 1:0 in Führung gegangen.
Es waren geschätzte 450 Zuschauerinnen und Zuschauer auf dem Sportplatz Randenblick am Samstagabend, viele davon aus Deutschland welche sich die Fussballkünste der beiden Superstars des FCZ Sonja Fuss und Inka Grings, einmal live ansehen wollten. Wie erwartet begann der FC Zürich sehr stark und die Frauen des FC Neunkirch hatten in den Startminuten bittere Momente zu überstehen. Doch allmählich löste sich die Verkrampfung des Teams und der FC Neunkirch begann keck mitzuspielen. Gefahr gab es immer bei Kontern, wenn die Kanadierin Haisha Cantave lanciert wurde. So auch in der 12. Minute, doch ihr platzierter Schuss knallte an den Pfosten und von dort vor der Torlinie vorbei. Dies wäre die überraschende Führung für den Aussenseiter aus dem Klettgau gewesen. Diese Aktion gab dem Heimteam mächtig Auftrieb und von einem Klassenunterschied war nichts mehr zu sehen. In der 33. Minute dann aber trotzdem, die zu diesem Zeitpunkt eher glückliche Führung für den FC Zürich. Mit diesem Resultat ging es in die Pause. Alle waren nun gespannt, wie der FC Zürich, welcher wirklich mit all seinen Stars angetreten war auf diese doch eher knappe Führung reagieren würde. Doch unbeeindruckt von den grossen Namen spielten die Frauen des Städtliclubs ihr Spiel weiter. Allmählich begann sich aber doch die technisch feinere Klasse der Stadtzürcherinnen durchzusetzen und der FC Neunkirch wurde nun vermehrt zu Defensivarbeit gezwungen. So viele dann auch in der 67. Minute das 0:2 und in der 73. Minute das 0:3. Damit war das Spiel entschieden. In den Schlussminuten trumpfte der FCZ nochmals mächtig auf und erhöhte gar auf 0:6. Trotz dieser Niederlage dürfen die Frauen des FC Neunkirch stolz auf ihre Leistung sein. Sie haben lange dem Schweizermeister Paroli geboten und beste Werbung für den Frauenfussball in Neunkirch gemacht. Die vielen anwesenden Zuschauer waren deshalb vom Spiel und vom FC Neunkirch begeistert.
geschrieben von Bruno Leu
Neunkirch nun auf einem Abstiegsplatz (FC Neunkirch 1 – FC Räterschen 1)
Der FC Neunkirch verlor am Samstagabend gegen den FC Räterschen mit 1:2 Toren. Nach dieser Niederlage befinde sich der Städtliclub nun auf einem Abstiegsplatz.
Es war garstiges Wetter am Samstagabend in Neunkirch und das Terrain nach dem vielen Regen tief und schwer bespielbar. Beide Teams wussten um die Wichtigkeit dieser Partie, werden doch beide eher zu den Abstiegskandidaten gezählt. Deshalb begannen der Heimklub sowie auch die Gäste aus einer sicheren Defensive und das Spielgeschehen wickelte sich vor allem im Mittelfeld ab. Torszenen waren eher selten und wenn doch eher harmlos. So ging es mit dem logischen Resultat von 0:0 in die Pause. In der zweiten Halbzeit machten nun vor allem die Gäste aus Räterschen mehr Druck und schon
in der 47. Minute musste Dominik Hauser im Tor von Neunkirch eine
Glanzparade bieten um die Führung zu verhindern. Durch die Einwechslung der Brüder Robin und Kevin Brägger konnte nun aber auch der FC Neunkirch im Sturm sich etwas effizienter darstellen. So prallte dann auch ein Schuss von Robin Brägger in der 60. Minute leider nur an den Pfosten. In der 65. Minute die Führung für den FC Räterschen. Nach einem Freistoss konnte die Abwehr von Neunkirch den Ball nicht aus der Gefahrenzone bringen. Dies wurde von einem gegnerischen Stürmer brutal ausgenutzt. Neunkirch war nun gezwungen
noch mehr für die Offensive zu tun. Dank diesen Bemühungen gelang Kevin Brägger dann auch in der 81. Minute der Ausgleich zum 1:1. Doch der Jubel war von kurzer Dauer. Praktisch im Gegenzug die erneute Führung für die Gäste zum 1:2 was auch gleichzeitig das Schlussresultat war. Mit dieser Niederlage hat der FC Neunkirch drei wichtige Punkte verschenkt. Ein Sieg gegen den FC Räterschen wäre durchaus möglich gewesen.
FC Neunkirch
Hauser, Anderegg, Bächtold, Pinto, Aro, Ritzmann, Ernst, Wehrli F (70. Min. Manfrin), Wehrli T., Schütz (50. Min. R.Brägger), Serifi (43. Min. K.Brägger)
Tore:
65. Min. 0:1
81. min. 1:1 Kevin Brägger
82. Min. 1:2
60. Min. Pfostenschuss R.Brägger
geschrieben von Bruno Leu
Vorfreude auf den Cuphit gegen den FCZ
Für viele Spielerinnen des FC Neunkirch dürfte das Cupspiel der 2. Runde am Samstagabend (20 Uhr, Randenblick) gegen den Schweizer Meister der Frauen, den FC Zürich, zu einem Karrierehöhepunkt werden.
VON HANS CHRISTOPH STEINEMANN
5:1, 2:0, 9:0, 4:0, 6:0 und 5:1 – das sind die bisher so beeindruckenden Resultate der FCZ-Frauen in der NLA-Saison 2012/13. Mit 18 Punkten aus 6 Spielen und 31:2 Toren führt das Team von Trainer Dorjee Tsawa die Tabelle vor den Young Boys und dem FC Basel (je 6/13) an. National dürften die Zürcherinnen kaum zu bremsen sein, es sei denn vom FC Neunkirch auf dem Sportplatz Randenblick im 1/16-Final des Schweizer Frauencups
In der Champions League haben die FCZ-Frauen am Dienstag im Hinspiel gegen das französische Spitzenteam von Juvisy Essonne im Letzigrund – vor der Frauen-Rekordkulissse in der Schweiz von 2871 Zuschauern – ein beachtliches 1:1 erreicht, das ihnen fürs Rückspiel nächste Woche alles offenlässt. In der Nachspielzeit hatte die deutsche Inka Grings den Ausgleich erzielt.
200 bis 300 Fans werden erwartet.
Um Inka Grings (33), die im deutschen Frauenfussball eine lebende Legende ist – Europameisterin 2005 und 2009 -, und ihre Landsmännin Sonja Fuss dreht sich bei den FCZ-Frauen vieles. Seit die beiden (seit 2011) in Zürich spielen, ist das sonst bescheidene Interesse am Frauenfussball deutlich angestiegen. Darauf hofft auch der FC Neunkirch am Samstagabend, aus dem deutschen Grenzgebiet, aus dem auch einige FCN-Spielerinnen stammen (Lisa Remmele, Celine Leusch, Tiziana Di Feo, Hanna Scheffler und Lea Scharf) hätten sie einige Anfragen zum Cuphit mit dem Duo Grings/Fuss erhalten, berichtet Trainer Beat Stolz erfreut. «150 Fans aus Deutschland erwarten schon in etwa», sagt er, der gleichzeitg auch Realist bleibt und mit 200 bis Leuten schon hoch zufrieden wäre. Eintritt würde sowieso nicht verlangt, sicher sei ein höherer Umsatz im FCN-Clubhaus aber willkommen. Sie seien auf jeden Fall gewappnet auf den Ansturm.
Das sportliche Ziel sei es immer zu gewinnen, betont Stolz. In diesem Cupmatch, in dem der FCN weiterhin auf die Langzeitverletzten Jennifer Gysel, Denise Storrer, die kürzlich am Kreuzband operierte Karin Schmid und eventuell auf die kränkelnde Stürmerin Judith Freiling verzichten muss, gelte es, möglichst lange das 0:0 zu halten und das Tempo mitgehen zu versuchen. «Vor einem Jahr spielten wir im Cup hier gegen das NLA-Team aus Kriens und haben die Überraschung beim 1:2 knapp verpasst», schmunzelt Stolz, der die FCZ-Frauen am Dienstag den beeindruckenden Gegner im Schweizer Sportfernsehen beobachtete und zudem vom NLA-Rivalen GC Informationen erhielt. «Der FCZ ist sehr stark aufgetreten und hat grosse Fortschritte gemacht», hofft er, dass seine Spielerinnen nicht zu beeindruckt sein werden vor grossen Namen. «Denn verstecken müssen wir uns gewiss nicht.»
Quelle: Schaffhauser Nachrichten
Der Kontrast der Fussballbühnen
Heute um 19.15 Uhr tritt Inka Grings, der Star im Frauenteam des FC Zürich, im Letzigrund in der Champions League gegen den französischen Vizemeister Juvisy an. Am Samstag spielen Grings & Co. auf dem Randenblick in Neunkirch.
von Daniel F. Koch
Frauenfussball «Ich habe den Kontrast zwischen den grossen Stadien und den Dorffussballplätzen immer geliebt», sagt Inka Grings. Die 96-fache deutsche Internationale kam 2011 in die Schweiz und heuerte zusammen mit Sonja Fuss im Frauenteam des FC Zürich an. Das war eine mittlere Sensation, denn Inka Grings ist im Frauenfussball eine Ikone. Die Angreiferin wurde mit Deutschland zweimal Europameister und dabei Torschützenkönigin. Die gebürtige Düsseldorferin, die 16 Jahre beim FCR 2001 Duisburg gespielt hat, ist bis heute mit 353 Treffern die erfolgreichste Goalgetterin im deutschen Frauenfussball. Sie hat alles gewonnen, was es im Vereinsfussball zu gewinnen gibt. Und trotzdem hat sich die heute 33-Jährige für eine Fortsetzung ihrer Karriere im eher beschaulich geltenden Frauenfussball der Schweiz entschieden. «Ich habe noch keine Minute bereut, seit ich gekommen bin», sagt Grings. Mit ihr wurde der FC Zürich noch dominanter im Frauenfussball. 2011 wurde das Team Schweizer Meister und Cupsieger und hat sich für die diesjährige Champions League qualifiziert, wo es heute auf den französischen Vizemeister Juvisy FCF Essonne trifft. Der Club ist südlich des Grossraums Paris beheimatet. Ein starker Gegner, wenn man weiss, dass Olympique Lyon, der Champions-League-Sieger aus Frankreich, nur einen Sieg in der Meisterschaft mehr holte. «Wir sind für den Vergleich gewappnet und versuchen, eine Runde weiterzukommen», setzt sich Grings, die mit elf Saisontreffern die Goalgetter-Rangliste in der Frauen-NLA anführt, hohe Ziele.
Trainer mit FCS-Vergangenheit
Das wäre ganz im Sinne ihres Vorgesetzten Dorjee Tsawa. Der Trainer mit tibetanischen Wurzeln, der die FCZ-Frauen seit rund anderthalb Jahren trainiert, ist als Fitnesstrainer bei der Academy des FC Zürich angestellt. Die Fussballanhänger in Schaffhausen dürften sich noch bestens an den Spieler erinnern. «Dodo», wie er von den Fans gerufen wird, stieg unter Jürgen Seeberger mit dem FC Schaffhausen in die Super League auf und schaffte den Ligaerhalt. 2006 erhielt er beim FCS keinen Vertrag mehr und bildete sich zum Fitnesstrainer weiter. Als beim FC Zürich ein Trainer für das Frauenteam gesucht wurde, sagte er zu, weil er zusätzlich zu seiner Arbeit noch ein Team trainieren wollte. «Das macht unheimlich viel Spass», verrät der 36-Jährige, weil seine Spielerinnen hoch motiviert sind und voll mitziehen. «Die meisten Spielerinnen arbeiten und trainieren abends viermal pro Woche. Sie bringen grosse Opfer für den Fussball und wollen sich weiterentwickeln», findet Tsawa die Zusammenarbeit mit seinen Spielerinnen als sehr angenehm. Dorjee Tsawa kommt auch bei seinem Team gut an. «Es macht viel Spass, mit ihm zu trainieren. Er hat eine klare Linie und ist sehr kompetent», lobt auch Grings ihren Trainer, der der Meinung ist, dass gerade im Frauenfussball in der Schweiz noch viel Potenzial brachliegt. Darum möchte er auch versuchen, mit dem heutigen Champions-League-Spiel das Land würdig zu vertreten und Werbung für den Frauenfussball zu machen. Die Kulisse im Letzigrund dürfte für die Verhältniss im hiesigen Frauenfussball ungewöhnlich gross sein. Dank Werbemassnahmen im Juniorenfussball sind bereits über 2000 Tickets verkauft worden. Auch wenn der FCZ auf den heutigen Auftritt im Letzigrund und den Auftritt auf der europäischen Bühne fokussiert ist, wird die Cuppartie auf dem Sportplatz Randenblick in Neunkirch vom Samstag genauso ernst genommen. «Wir wollen wieder das Double holen», sagt Inka Grings. Da spielt es keine Rolle, dass auf das grosse Stadion der Dorffussballplatz folgt. «Für mich ist die Atmosphäre auf solchen Plätzen genauso angenehm», sagt der Star des FC Zürich.
Quelle: Schaffhauser Nachrichten