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Marcel Herzog zu Gast in Neunkirch

FC Neunkirch – Ein Hauch von Bundesligaluft auf dem Randenblick

Mit grosser Freude durfte der FC Neunkirch am vergangenen Mittwoch Marcel Herzog in Neunkirch begrüssen. Marcel Herzog spielte die letzten 4 Jahre für den FC Schaffhausen, bevor er dann Mitte Mai dieses Jahres einen 3 Jahresvertrag beim Bundesligisten MSV Duisburg unterschrieben hat.

Wie kam denn das? – Ganz einfach, denn für eine Kampagne einer ansässigen Firma wurde Marcel Herzog für ein Fotoshooting engagiert. Die Fotos sollten zusammen mit Fussballkindern im F-Junioren Alter (8-10 Jahre) «geschossen» werden.

Durch eine gezielte Anfrage seitens des Industriebetriebes kam der FC Neunkirch in den Genuss, 6 F-Junioren und Juniorinnen für dieses einmalige und tolle Fotoshooting zur Verfügung zu stellen. Die kleinen Kids kamen trotz eisiger Biese während 4 Stunden voll auf Ihre Kosten, denn wer kann schon einfach so mal kurz ein kleines «Mätschchen» gegen einen Bundesliga-Profi bestreiten. Die anschliessend geforderten Foto-Szenen meisterten die kleinen mit Bravour und konnten sich zum Schluss auch noch über ein persönliches Autogramm freuen.

Der FC Neunkirch bedankt sich beim Fotograf Michael Kessler (profifoto.ch) und Marcel Herzog von ganzem Herzen für das tolle Erlebnis! Ein grosses Dankeschön geht auch an die Clubhaus-Pächter Familie Biller für die grossartige Bewirtung während des ganzen Mittags.

3. Niederlage in Serie

Kalt wars am Sonntag auf dem Sportplatz Randenblick in Neunkirch. Zu Beginn sogar leichtes Schneetreiben und auch das Spiel vor allem des FCN konnte die Zuschauer nicht besonders erwärmen, verlor doch der Heimklub mit 1:2 Toren…

Den gesamten Spielbericht, geschrieben von Bruno Leu, findest Du bei der 1. Mannschaft unter dem Punkt «Spielberichte» oder unter «Neuste Spielberichte».

Pause hinterlässt Spuren! (FC Oerlikon/Polizei 1 – FC Neunkirch)

Die längere Wettspielpause hat dem Frauenteam des FC Neunkirch nicht gerade gut getan. Was im letzten Spiel noch im grossen und ganzen rund lief, kam an diesem kalten, nebligen Sonntagnachmittag doch etwas ins Stocken.

Unsere Spielerinnen mussten sich erst an die aufsässige Spielweise der Frauen Oerlikon/Polizei gewöhnen. Es zeigte sich rasch, dass sie sich nicht von Anfang geschlagen geben wollten.

Natürlich lancierten die Neukirchnerinnen schöne Angriffe gegen das gegnerische Tor, was bereits nach 16 Minuten zur 0 : 1 durch einen herrlichen Weitschuss von Damara führte. Das Tor bewegte die Torhüterin der FC Oerlikon/Polizei – die beste gegnerische Torhüterin der laufenden Meisterschaft – zur Bemerkung: „Wer weniger Fehler macht, gewinnt!

Kurz nach der Gästeführung kam Oerlikon/Polizei zu einem fragwürdigen Elfmeter, dem ein Foul von Steffi vorangegangen sein soll und zudem noch ein Fehlentscheid des Schiedsrichters voranging, da er einen Outball nicht gab (Ball war 15 Zentimeter im Aus). Als Livia den Einwurf ausführen wollte, gab der Schiedsrichter einen Handsfreistoss (20. Minute 1 : 1).

Die Mannschaft zeigte vereinzelt weiter gute Angriffe, aber auch viele Unzulänglichkeiten, welche wir von dieser Mannschaft nicht gewöhnt sind. So konnte Damara zweimal aus guter Distanz schiessen und traf dabei einmal die Latte und streifte sie mit dem zweiten Schuss. Schade!

Es dauerte dann bis zur 71. Minute bis Damara, nachdem sie doch oftmals in die Defensive gedrückt wurden, nach einem guten Pass von Sara, die gegnerische Torfrau umspielte und gekonnt einschoss.

Es brauchte in der 85. Minute nochmals eine Energieleistung von Damara – vielleicht hat sie den Ball mit dem Arm mitgenommen – um einen Steilpass von Joana zum beruhigenden 1 : 3 zu verwerten.

Die Mannschaft hat nun ihren etwas schlechteren Matche eingezogne und wir können sehr zuversichtlich sein, dass sie am Donnerstag, 25. Oktober um 19.30 Uhr gegen den FC Embrach zur gewohnten Form auflaufen und uns wieder viel Freude bereiten werden.

Nicht zu vergessen ist, dass die Frauen des FC Neunkirch nun nach Verlustpunkten alleiniger Tabellenführer ist. Dies sollte genügend Motivation zu sein, als Ziel die Herbstmeisterschaft zu erreichen. Viel Glück auf diesem lohnenden Ziel.

Es spielten:
Sandra Bruderer, Livia Brandenberg, Joana Schmidlin, Stefanie Storrer, Lea Marquetant, Tiziana Woodmann Larissa Schenkel, Denise Storrer, Sara Stolz, Damara Graf, Fränzi Frauenfelder, Carmen Schlaugert, Ramona Rota, Laura Padovan, Sarina Franco.

geschrieben von Graziano Brandenberg

1. Mannschaft – 3. Niederlage in Serie (FC Neunkirch 1 – SV Schaffhausen 3)

Kalt wars am Sonntag auf dem Sportplatz Randenblick in Neunkirch. Zu Beginn sogar leichtes Schneetreiben und auch das Spiel vor allem des FCN konnte die Zuschauer nicht besonders erwärmen, verlor doch der Heimklub mit 1:2 Toren.

SV Schaffhausen spielte einfach immer eine Idee konsequenter und war immer eine Spur schneller und aggressiver am Ball. Trotzdem kam der FC Neunkirch in der 3. Minute zur ersten klaren Torchancen. Michi Graf lancierte Cosimo Pinto und dessen Schuss wurde noch auf der Linie von einem Verteidiger der Gästemannschaft abgewehrt. In der 7. Minute pfiff der gute Schiedsrichter ein Freistoss für die SV Schaffhausen. Dieser wurde mit einem satten direkten Schuss in die Torecke ausgeführt und Torhüter Dominik Hauser musste sich ein erstes Mal geschlagen geben. 0:1 für die Spielvereinigung Schaffhausen.

Neunkirch versuchte nun das Spiel besser in den Griff zu bekommen, doch die Gäste waren technisch beschlagener und konterten jeweils geschickt, wenn sie in Ballbesitz kamen. In der 27. Min. endlich ein erster schöner Spielzug für das Heimteam. Lukas Berger spielet routiniert gekonnt zu Timo Wehrli. Dieser setzte elegant Pascal Geyer ein, welcher mit einem platzierten Schuss den umjubelten Ausgleich zum 1:1 erzielte. Das Spiel war nun wieder neu lanciert und beide Teams kamen nun zu Möglichkeiten. In der 31. Min. griffen die Abwehrspieler des FC Neunkirch zu wenig beherzt an und liessen den Spielern der SV zu viel Raum. So stand plötzlich ein Gästespieler völlig frei allein im Strafraum und erzielte völlig unbedrängt die 2:1 Führung. Mit diesem Resultat ging es in die Pause.

Die Geschichte der zweiten Halbzeit ist schnell erzählt. Weiterhin für die Zuschauer sehr kalt. Ein FC Neunkirch der nichts zur Erwärmung der Zuschauer beitragen konnte und eine SV Schaffhausen welche geschickt und erfolgreich auf Resultat halten spielte. So blieb es beim logischen Halbzeitresultat und
1:2 Gästesieg.

FC Neunkirch: Hauser, Wehrli, Ebnöther, Weber, Moscillo, Geyer, Berger, Anderegg, Ahmetaj, Graf, Pinto (Neukomm, Heusi)

Tore: 7. Min. 0:1 Lagona
27. Min. 1.1. Geyer
31. Min. 1:2 Stassolla

geschrieben von Bruno Leu

Ganz bittere Niederlage!

Nach einem mässigen Spiel verlor die 1. Mannschaft in Stein am Rhein ganz unglücklich in letzter Sekunde. – Unglaublich aber wahr, der 1:0 Siegestreffer für Stein am Rhein viel mit dem Schlusspfiff des schwach pfeifenden Unparteiischen aus Horgen. Das Spiel wurde nach dem Tor nicht mehr angepfiffen, das war ganz bitter. Doch die Niederlage beim Schiedsrichter zu suchen wäre sicherlich zu einfach, spielten doch die Deckert-Boys über lange Zeit ohne Emotionen, Leidenschaft und grösseren Einsatzwillen.

Somit hat es der FC Neunkirch wieder verpasst, sich frühzeitig aus der Abstiegsregion zu verabschieden, was gegen diesen Gegner jederzeit möglich gewesen wäre. Es bleibt zu hoffen, dass in den nächsten Spielen eine Trotzreaktion des Teams festzustellen ist.

Zwischenbericht Knie-OP Annika Bollinger

Anlässlich der OP-Besprechung bei Dr. med. Ehrat hat sich herausgestellt, dass Annika noch grössere offene Wachstumsfugen an den Knieknochen hat und somit ein Kreuzband-Implantat noch nicht eingebaut werden darf (Körperwachstum noch im Gang).

Somit muss die grosse OP auf später (ca. 1 Jahr) verschoben werden, bis diese Wachstumsfugen am Kniegelenk fertig geschlossen sind.

Aufgrund der stark eingeschränkten Kniemobilität wurden jetzt am 1.10.2007 nur die blockierenden Kreuzbandstummel herausgeschnitten und mögliche Knorpelschäden geglättet. Diese OP erfolgte ambulant (1 Nacht zur Kontrolle) und anschliessend wird die Physiotherapie und Medizinische Trainingstherapie (MTT) fortgesetzt.

Zu einem späteren Zeitpunkt wird der Abschluss der Wachstumsfugen nochmals geprüft und dann die grosse OP mit Bandersatz erfolgen.

Annika darf nach wie vor keinerlei sportliche Aktivitäten wegen des fehlenden Kreuzbandes unternehmen. Im Gegenzug wird sie ein intensives Physio- und MTT-Programm durchlaufen, so dass die Muskulatur und die Gelenkbeweglichkeit wieder hergestellt ist.

Die Rückkehr ins Fussballgeschehen verzögert sich somit um weitere Monate und Annika wird erst ca. im Sommer 2009 wieder voll gesund sein.

Wir werden Sie/dich gerne wieder informieren, wenn weitere Details vorliegen. Vorerst bitten wir um Kenntnisnahme und um Verständnis für Annikas Situation.

Der FC Neunkirch wünscht Annika weiterhin alles Gute auf dem schweren Weg zurück. – «Annika», du schaffst das!

Rauchen und Sport passen nicht zusammen

Blickpunkt Regionalfussball Umfrage zum Thema Rauchen im Fussballverein

«Rauchen und Sport passen nicht zusammen»
In den regionalen Fussballclubs wird das Thema Rauchen ganz verschieden gehandhabt. Klar positioniert hat sich zum Beispiel der FC Neunkirch.

Von Beat Signer

Fussball Das Bundesamt für Gesundheit wirbt für den Verzicht aufs Rauchen. Die Mehrheit der Schweizer Bevölkerung wünscht sich, dass in öffentlichen Räumen und am Arbeitsplatz der Zigarettenqualm verschwindet. Rauchen wird nicht mehr überall toleriert und als «in» angesehen. Die Schaffhauser Fussballvereine reagieren auf diese Lust am Nichtrauchen ganz unterschiedlich. Mit einem klaren Nein zum Thema Rauchen im Fussballverein hat sich der FC Neunkirch positioniert. Michael Graf, Vorstandsmitglied des 4.-Liga-Clubs, war es, der vor rund einem Jahr die Diskussion um den blauen Dunst in Gang setzte. «Wenn ich nach dem Training frisch geduscht ins vom Tabakrauch vernebelte Clubhaus kam, empfand ich das als störend.» Nach einem Pächterwechsel im März wurde das Vorhaben, das Clubheim rauchfrei zu machen, vom Vorstand gutgeheissen und realisiert. Die neuen Wirte Margrit und Hellmut Biller standen der Idee positiv gegenüber. Seither werden beim FC Neunkirch die Glimmstängel nur noch im Freien angezündet. Die Akzeptanz, berichtet Graf, auf den Vorstandsentscheid sei ausserordentlich hoch gewesen. Dies aus zwei Gründen: Erstens gibt es in den zwei Aktivteams Neunkirchs nur gerade zwei Raucher. Zweitens trage das Zusammengehörigkeitsgefühl beim Klettgauer Club zur Rücksichtnahme auf Nichtraucher bei. An Umsatz hat das Ehepaar Biller deswegen nicht eingebüsst. Im Gegenteil: In Neunkirch freut man sich darüber, dass im Clubhaus Sandwiches unverpackt angeboten werden können, dazu stinken Tischtücher und Mobiliar nicht mehr nach Rauch. «Als Belohnung für den Verzicht aufs Rauchen», freut sich Michael Graf, «spendiert uns ein Sponsor sogar eine neue Deckenisolation und eine neue Beleuchtung.»

Mehr als ein rauchfreies Clubhaus

Mit einem rauchfreien Clubhaus hat sich der FC Neunkirch noch nicht zufrieden gegeben. Vereinsanlässe wie die Generalversammlung bleiben rauchfrei (obwohl sie in einem Restaurant und nicht im Clublokal abgehalten wird), genauso wie die Teamsitzungen. Das Anzünden von Rauchwaren im Mannschaftstrikot ist untersagt. Auf das Erreichte ist man im Vorstand des FCN stolz, bestätigt Michael Graf: «Durch unseren Verzicht aufs Rauchen wollen wir die Vorbildfunktion gegenüber den Junioren wahrnehmen. Denn Rauchen und Sport passen nicht zusammen.» Dass man ein aktuelles Thema angegangen ist, zeigt beim FC Neunkirch zudem der Umstand, dass rund die Hälfte aller A- und B-Junioren rauchen. Deshalb will sich Michael Graf zusammen mit dem Vorstand weiter dafür einsetzen, dass bei seinem Verein kein sozialer Druck zum Rauchen entsteht. Punkto Alkohol übrigens gilt dasselbe, weshalb der FC Neunkirch mit der lokalen Jugendkommission zusammenarbeitet und sich bei Vereinsanlässen verpflichtet hat, den Alkoholausschank an Jugendliche strikt zu überwachen.

Dieser Artikel erschien am 06. Oktober 2007 in den Schaffhauser Nachrichten

Wo bleibt die Cleverness?

Wie immer in Stammheim sind die ersten 5 Minuten dem Angewöhnen an die speziellen Platzverhältnisse gewidmet.

So auch an diesem Sonntagmorgen, als die Neunkircher bereits in der ersten Minute auf die Fangkünste von Hüter Tomba angewiesen waren. Beim ersten Angriff der Stammheimer verhinderte er reaktionsschnell deren Führung…

Den gesamten Spielbericht, geschrieben von Jürg Müller, findest Du bei der 1. Mannschaft unter dem Punkt «Spielberichte» oder unter «Neuste Spielberichte».

Fabrice Bircher erfolgreich am Knie operiert

Gestern Freitag (28.09.07) wurde Fabrice Bircher in der Klinik Belair Schaffhausen erfolgreich am Knie operiert.

Mit einem Arthroskopie-Eingriff wurde das verletzte Kreuzband repariert. Der Eingriff verlief erfolgreich und ohne Probleme!

Der FC Neunkirch wünscht Fabrice an dieser Stelle ganz gute Besserung!

Nervosität war nicht nötig! (FC Volketswil 1 – Neunkirch)

Nervosität bestimmte in den ersten Minuten das Spiel der Neukirchnerinnen und das änderte sich auch nicht nach dem Kopftor, welches Livia bereits nach 4 Minuten auf eine herrliche
Diagonalflanke von Fränzi erzielte.

Die Abstimmung innerhalb der Verteidigung, aber auch im Mittelfeld stimmte noch nicht. Gut kam da schon bald das 2 : 0 durch Damara, welche einen von Fränzi mit dem Kopf verlängerte Flanke souverän an der doch sehr schwachen Torhüterin von Volketswil vorbei brachte.

Kurz darauf wurde Damare von Livia mit einem gut getimten Steilpass angespielt, so dass sie alleine auf das gegnerische Tor zu laufen konnte und der Schlussfrau keine Abwehrmöglichkeit gab und so bereits nach 14 Minuten das 3 : 0 erzielte.

Eine kurze Konzentrationsschwäche erlaubte es den Volketswilerinnen mit dem ersten Angriff – es folgten später nicht mehr viele – unverdient zum Ehrentreffer zu kommen. Für einmal waren Sandra und die Verteidigung, die insgesamt eine gute Leistung boten, nicht im Bild.

In der zweiten Halbzeit kontrollierten die technisch, läuferisch und konditionell überlegenen Gäste das Spiel und erzielten in der 49. und 65. Minute durch Damara die Treffer zu 1 : 4 und 1 : 5. Die Zuspiele kamen von Fränzi mit ihrem dritten Zuspiel und der wiederum überzeugenden Denise.

Das Spiel zeigte die Stärkeverhältnisse klar auf und man kann gespannt sein, wie es nach der längeren Pause, da nächste Spiel findet erst wieder am 21. Oktober gegen den Spitzenreiter Oerlikon/Polizei statt, weitergeht. Alle im Umfeld der Mannschaft sind sehr optimistisch gestimmt.

Es spielten:
Sandra Bruderer, Livia Brandenberg, Joana Schmidlin, Stefanie Storrer, Lea Marquetant, Tiziana Woodmann Larissa Schenkel, Denise Storrer, Sara Stolz, Damara Graf, Fränzi Frauenfelder, Carmen Schlaugert

geschrieben von Graziano Brandenberg