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Neunkirch setzt einen Fuss in die Tür
Letztlich entpuppte sich die Aarauer Anfangsdynamik als Sturm im Wasserglas – doch darauf hätte nach 20 Spielminuten kaum jemand auf und neben dem Bühlplatz gesetzt. Neunkirchs Trainer Beat Stolz gab nach dem Match auch zu: «Ich habe ein wenig Angst gehabt. In der ersten Viertelstunde kamen wir überhaupt nicht ins Spiel, steigerten uns dann aber stark.» Die Gäste traten bis dahin selbstbewusst auf, standen sehr hoch und schalteten schnell um. Gegen gross gewachsene, robuste und zweikampfstarke Gegnerinnen fand der FCN vorerst kein Rezept. Erst der Ausgleich Donna Kay Henrys, die von einem Fehlpass im Aarauer Mittelfeld profitierte, brachte ihn auf den richtigen Weg. Nun verlieh die bewährte taktische Grundordnung dem Gebilde wieder Stabilität.
Ein weiterer Grund für den deutlichen Erfolg war die Effizienz; Neunkirchs Frauen nutzten die Möglichkeiten, die sich ihnen boten. Stolz Equipe trat energisch auf, agierte taktisch geschickt und verteidigte den Vorsprung mit Angriffsfussball. Aaraus Stürmerinnen fanden kein Mittel mehr, den soliden defensiven Riegel zu knacken. Dafür hätten sie die berühmte Brechstange zur Hand haben sollen, doch eine solche liess sich im Gepäck offenbar nicht finden. Neunkirch hatte sich nämlich nach und nach auf das gegnerische System eingestellt. Für Beat Stolz gab es anschliessend nicht mehr viel zu sagen. Trotzdem erklärte er: «In der zweiten Halbzeit standen wir souverän und liessen den Ball laufen. Es war eines unserer besten Spiele.» Der verdiente 5:1-Sieg Neunkirchs ist daher auch Sinnbild einer reifen, über jeden Zweifel erhabenen Leistung. Es spricht für die Qualität der Mannschaft, dass sie diese zum richtigen Zeitpunkt abrufen kann. Der Erfolg gegen Aarau katapultiert den FCN nun an die Tabellenspitze der Auf-/Abstiegsrunde – auf Tuchfühlung mit der NLA. Zwei Runden vor Schluss steht die Tür zur höchsten Liga einen Spalt breit offen. Und es mutet fast so an, als hätte das Ensemble zumindest einen Fuss hineingesetzt.
Quelle: Schaffhauser Nachrichten (geschrieben von Pascal Oesch)
Cupfinal 2013 erreicht
Nach einem warmen Tag mit über 20 Grad, wurde die Temperatur lauer und es schien alles perfekt angerichtet für einen spannenden Cup Abend. Bei Spielbeginn waren die Temperaturen um 10 Grad herum, was sich allerdings durch den mittlerweile starken Wind um einiges kühler anfühlen liess.
Gut 50 Personen hatten sich für das Spiel auf dem charmanten Platz in Lohn eingefunden, wovon circa 20 den Gästen aus Neunkirch zuzurechnen sind.
Die ersten zehn Minuten beherrschten die Gastgeber aus Lohn das Spiel, hatten mehr Ballbesitz und auch Feldvorteile. Nach fünf Minuten eröffnete sich eine gute Chance, durch ein Missverständnis der Innenverteidigung Rieder und Ritzmann.
Nach und nach konnte Neunkirch das Spieldiktat an sich reissen. Graf auf der 6-er Position aufgestellt mit zwei zentralen Spielern vor sich (Furlan und Weber) kam immer besser ins Spiel. Er sorgte mit vielen Ballgewinnen und der nötigen Ruhe am Ball, dass die Gäste immer mehr vom Spiel hatten und selber gefährlich in die gegnerische Zone kamen. Auch bekam der FCN immer wieder gefährliche Standards vor das Tor, ein Kopfballtrefer von Wehrli nach einem Eckball wurde allerdings wegen Haltens abgepfiffen.
In der 20. Minuten kombinierten sich die Gäste durchs Zentrum und Stürmer Ernst schloss mit einem platzierten, aber haltbaren, Schuss ins rechte untere Eck ab.
Das verdiente 0-1 für die überlegenen Neunkircher. Nur 10 Minuten später hatte Ernst wieder viel Zeit und schloss wuchtig aus 25 Metern Distanz ab, der Ball prallte an die Latte und Keller konnte in typischer Torjäger Manier mit dem Kopf abstauben, 0-2 für Neunkirch.
Lohn konnte sich lediglich auf das Kontern konzentrieren, es fehlten aber Ballkontrolle und Genauigkeit bei Pässen und hohen Bällen. So verdienten sich Ritzmann und Rieder Bestnoten in der 1. Halbzeit, da sie diese Konter immer wieder ablaufen und klären konnten. Die wenige Lohner Angriffe und Freistösse parierte Torwart Bollinger in souveräner Manier. Die starke Verteidigung wurde komplettiert durch Sollberger und Wehrli auf den Aussenverteidigerposten, welche ruhig und fehlerlos spielten. Sollberger schaltete sich immer wieder in die Offensive ein und sorgte mit seinen Standards für gefährliche offensive Momente.
Der mittlerweile überragende Ernst im Sturmzentrum bereitete der Lohner Abwehr immer wieder grosse Sorgen und wurde von den gut aufgelegten Furlan und Weber einige Male hervorragend in Szene gesetzt. Ernst hatte kurz vor der Pause nochmals eine gute Möglichkeit, scheiterte aber am Torwart. Mit starken Tempodribblings und gutem Ballhalten, konnte er der Neunkircher Mannschaft immer wieder Zeit geben, in die offensive Zone zu gelangen. Zur Halbzeit stand es 0-2.
Neunkirch legte auch zu Beginn der 2. Halbzeit gut los, entschlossen in den Aktionen und mit immer besseren Ballstafetten erarbeiteten sich die Gäste ein klares Übergewicht.
Das Zentrum mit Graf, Weber und Furlan wirkte in dieser wichtigen Phase des Spiels sehr präsent. Der Gastgeber hatte in dieser Zeit keine Torchance und nur wenig Ballbesitz.
Der Einsatz war aber Cupwürdig und so war das Spiel nicht aggressiv, aber in den Zweikämpfen und dem Tempo sehr ansehnlich und leidenschaftlich geführt.
In der 58. Minute hatte Keller ein gute Aktion und wäre nach einem schönen Dribbling alleine auf den Torwart zugelaufen, wurde allerdings unsanft von den Beinen geholt.
Der ansonsten sehr gut auftretende Schiedsrichter gab hier nur Freistoss und beliess es bei einer Ermahnung.
Den folgenden Freistoss versenkte Ernst ganz stark in der Torwartecke und stellte damit seine aussergewöhnlich gute Schusstechnik unter Beweis.
Daraufhin kontrollierte der FCN das Spiel komplett und kombinierte flüssig und genau. Abwechselnd wurde der Ball flach über das zentrale Mittelfeld nach vorne getragen oder mit langen Diagonalbällen in die Tiefe gespielt. Das variable Spiel zeigte sich am Beispiel Graf am besten, welcher das Spiel phasenweise beruhigte, dann aber mit Tempoverschärfungen wieder s
Tolle Leistung – Cupfinal erreicht (FC Lohn – FC Neunkirch)
Nach einem warmen Tag mit über 20 Grad, wurde die Temperatur lauer und es schien alles perfekt angerichtet für einen spannenden Cup Abend. Bei Spielbeginn waren die Temperaturen um 10 Grad herum, was sich allerdings durch den mittlerweile starken Wind um einiges kühler anfühlen liess.
Gut 50 Personen hatten sich für das Spiel auf dem charmanten Platz in Lohn eingefunden, wovon circa 20 den Gästen aus Neunkirch zuzurechnen sind.
Die ersten zehn Minuten beherrschten die Gastgeber aus Lohn das Spiel, hatten mehr Ballbesitz und auch Feldvorteile. Nach fünf Minuten eröffnete sich eine gute Chance, durch ein Missverständnis der Innenverteidigung Rieder und Ritzmann.
Nach und nach konnte Neunkirch das Spieldiktat an sich reissen. Graf auf der 6-er Position aufgestellt mit zwei zentralen Spielern vor sich (Furlan und Weber) kam immer besser ins Spiel. Er sorgte mit vielen Ballgewinnen und der nötigen Ruhe am Ball, dass die Gäste immer mehr vom Spiel hatten und selber gefährlich in die gegnerische Zone kamen. Auch bekam der FCN immer wieder gefährliche Standards vor das Tor, ein Kopfballtrefer von Wehrli nach einem Eckball wurde allerdings wegen Haltens abgepfiffen.
In der 20. Minuten kombinierten sich die Gäste durchs Zentrum und Stürmer Ernst schloss mit einem platzierten, aber haltbaren, Schuss ins rechte untere Eck ab.
Das verdiente 0-1 für die überlegenen Neunkircher. Nur 10 Minuten später hatte Ernst wieder viel Zeit und schloss wuchtig aus 25 Metern Distanz ab, der Ball prallte an die Latte und Keller konnte in typischer Torjäger Manier mit dem Kopf abstauben, 0-2 für Neunkirch.
Lohn konnte sich lediglich auf das Kontern konzentrieren, es fehlten aber Ballkontrolle und Genauigkeit bei Pässen und hohen Bällen. So verdienten sich Ritzmann und Rieder Bestnoten in der 1. Halbzeit, da sie diese Konter immer wieder ablaufen und klären konnten. Die wenige Lohner Angriffe und Freistösse parierte Torwart Bollinger in souveräner Manier. Die starke Verteidigung wurde komplettiert durch Sollberger und Wehrli auf den Aussenverteidigerposten, welche ruhig und fehlerlos spielten. Sollberger schaltete sich immer wieder in die Offensive ein und sorgte mit seinen Standards für gefährliche offensive Momente.
Der mittlerweile überragende Ernst im Sturmzentrum bereitete der Lohner Abwehr immer wieder grosse Sorgen und wurde von den gut aufgelegten Furlan und Weber einige Male hervorragend in Szene gesetzt. Ernst hatte kurz vor der Pause nochmals eine gute Möglichkeit, scheiterte aber am Torwart. Mit starken Tempodribblings und gutem Ballhalten, konnte er der Neunkircher Mannschaft immer wieder Zeit geben, in die offensive Zone zu gelangen. Zur Halbzeit stand es 0-2.
Neunkirch legte auch zu Beginn der 2. Halbzeit gut los, entschlossen in den Aktionen und mit immer besseren Ballstafetten erarbeiteten sich die Gäste ein klares Übergewicht.
Das Zentrum mit Graf, Weber und Furlan wirkte in dieser wichtigen Phase des Spiels sehr präsent. Der Gastgeber hatte in dieser Zeit keine Torchance und nur wenig Ballbesitz.
Der Einsatz war aber Cupwürdig und so war das Spiel nicht aggressiv, aber in den Zweikämpfen und dem Tempo sehr ansehnlich und leidenschaftlich geführt.
In der 58. Minute hatte Keller ein gute Aktion und wäre nach einem schönen Dribbling alleine auf den Torwart zugelaufen, wurde allerdings unsanft von den Beinen geholt.
Der ansonsten sehr gut auftretende Schiedsrichter gab hier nur Freistoss und beliess es bei einer Ermahnung.
Den folgenden Freistoss versenkte Ernst ganz stark in der Torwartecke und stellte damit seine aussergewöhnlich gute Schusstechnik unter Beweis.
Daraufhin kontrollierte der FCN das Spiel komplett und kombinierte flüssig und genau. Abwechselnd wurde der Ball flach über das zentrale Mittelfeld nach vorne getragen oder mit langen Diagonalbällen in die Tiefe gespielt. Das variable Spiel zeigte sich am Beispiel Graf am besten, welcher das Spiel phasenweise beruhigte, dann aber mit Tempoverschärfungen wieder s
geschrieben von Ricco Rieder
Neunkirch holt auswärts einen Punkt in Marthalen
Bei frühlingshaftem Wetter und idealen Platzbedingungen erkämpfte sich der FC Neunkirch am Samstagnachmittag verdient einen Punkt in Marthalen. Kevin Brägger erzielte die zwischenzeitliche Führung zum 0:1 für Neunkirch.
Von Bruno Leu
Die Ausgangslage war klar. Neunkirch brauchte unbedingt mindestens einen Punkt, um sich weiterhin in der Tabelle nicht auf den Abstiegsplätzen zu finden und die Mannen des FC Marthalen hätten mit einem Sieg sich wohl endgültig von einem möglichen Abstieg verabschieden können.
Beide Teams begannen deshalb sehr vorsichtig und versuchten vor allem den Ball in den eigenen Reihen zu halten. So entwickelte sich ein Spiel das sich mehrheitlich im Mittelfeld abspielte mit aber doch leichten Vorteilen für den Heimklub aus Marthalen. In der 7. Min. wurde Dominik Hauser im Tor von Neunkirch erstmals ernsthaft geprüft doch mit einer Glanzparade verhinderte er das mögliche 1:0 für Marthalen. Durch diesen Warnschuss aufgeschreckt wurde das Spiel des FCN nun etwas aktiver und plötzlich gab es auch Chancen für den Städtliclub. Kevin Brägger verpasste vorerst nur knapp und auch Valentin Ruppli sah seinen Schuss ebenfalls knapp am Tor vorbei fliegen. In der 42. Min. dann die Führung für den FC Neunkirch. Kevin Brägger nutzte eine Steilvorlage aus dem Mittelfeld und lies mit einem platzierten Schuss dem Torhüter von Marthalen keine Chance und erzielte die 0:1 für Neunkirch. Dies war gleichzeitig auch das Halbzeitresultat.
In der zweiten Halbzeit eigentlich das gleiche Bild. Marthalen versuchte nun vehement mindestens den Ausgleich zu erzielen und dies eröffnete dem FCN doch etliche Kontermöglichkeiten.
Leider gab es nun auch einige Unkonzentriertheiten im Spiel vom FC Neunkirch und eben eine Solche führte dann auch zum Ausgleichstreffer zum 1:1.
In der Schlussphase hatten beide Teams noch Chancen den Siegtreffer zu erzielen. Doch Dominik Hauser im Tor von Neunkirch zeigte an diesem Samstag einmal mehr eine Glanzleistung und auf der Gegenseite vergaben die Stürmer des FCN doch einige klare Möglichkeiten.
So ist dieses Unentschieden schlussendlich gerecht und beide Teams dürften mit diesem einen Punkt zufrieden sein.
FC Neunkirch:
Hauser, Stolz, F.Wehrli, Pinto, Ritzmann, Leu, Manfrin, Ernst (72. Min. F.Graf), Wildberger (80. Min. Bächthold), K.Brägger (88. Min. Ebnöther), Ruppli
42. Min. 0:1 Kevin Brägger
48. Min 1:1
Neunkirch holt auswärts einen Punkt in Marthalen (FC Ellikon-Marthalen 1 : FC Neunkirch 1 1:1 (0:1))
Bei frühlingshaftem Wetter und idealen Platzbedingungen erkämpfte sich der FC Neunkirch am Samstagnachmittag verdient einen Punkt in Marthalen. Kevin Brägger erzielte die zwischenzeitliche Führung zum 0:1 für Neunkirch.
Die Ausgangslage war klar. Neunkirch brauchte unbedingt mindestens einen Punkt, um sich weiterhin in der Tabelle nicht auf den Abstiegsplätzen zu finden und die Mannen des FC Marthalen hätten mit einem Sieg sich wohl endgültig von einem möglichen Abstieg verabschieden können.
Beide Teams begannen deshalb sehr vorsichtig und versuchten vor allem den Ball in den eigenen Reihen zu halten. So entwickelte sich ein Spiel das sich mehrheitlich im Mittelfeld abspielte mit aber doch leichten Vorteilen für den Heimklub aus Marthalen. In der 7. Min. wurde Dominik Hauser im Tor von Neunkirch erstmals ernsthaft geprüft doch mit einer Glanzparade verhinderte er das mögliche 1:0 für Marthalen. Durch diesen Warnschuss aufgeschreckt wurde das Spiel des FCN nun etwas aktiver und plötzlich gab es auch Chancen für den Städtliclub. Kevin Brägger verpasste vorerst nur knapp und auch Valentin Ruppli sah seinen Schuss ebenfalls knapp am Tor vorbei fliegen. In der 42. Min. dann die Führung für den FC Neunkirch. Kevin Brägger nutzte eine Steilvorlage aus dem Mittelfeld und lies mit einem platzierten Schuss dem Torhüter von Marthalen keine Chance und erzielte die 0:1 für Neunkirch. Dies war gleichzeitig auch das Halbzeitresultat.
In der zweiten Halbzeit eigentlich das gleiche Bild. Marthalen versuchte nun vehement mindestens den Ausgleich zu erzielen und dies eröffnete dem FCN doch etliche Kontermöglichkeiten.
Leider gab es nun auch einige Unkonzentriertheiten im Spiel vom FC Neunkirch und eben eine Solche führte dann auch zum Ausgleichstreffer zum 1:1.
In der Schlussphase hatten beide Teams noch Chancen den Siegtreffer zu erzielen. Doch Dominik Hauser im Tor von Neunkirch zeigte an diesem Samstag einmal mehr eine Glanzleistung und auf der Gegenseite vergaben die Stürmer des FCN doch einige klare Möglichkeiten.
So ist dieses Unentschieden schlussendlich gerecht und beide Teams dürften mit diesem einen Punkt zufrieden sein.
FC Neunkirch:
Hauser, Stolz, F.Wehrli, Pinto, Ritzmann, Leu, Manfrin, Ernst (72. Min. F.Graf), Wildberger (80. Min. Bächthold), K.Brägger (88. Min. Ebnöther), Ruppli
42. Min. 0:1 Kevin Brägger
48. Min 1:1
geschrieben von Bruno Leu
Dank Sieg nun in der Aufstiegsrunde zur Nat. A
Es war kalt und eine böige Bise herrschte am Sonntag auf dem Bühlplatz in Schaffhausen. Doch die Frauen des FC Neunkirch trotzten der Kälte souverän und gewannen das wichtige Heimspiel gegen die Frauen aus Lugano mit 2:1 Toren.
Von Bruno Leu
Das Team von Trainer Beat Stolz hatte sich gut auf seine Gegnerinnen eingestellt. Aus einer sicheren Defensive versuchten sie das Spiel zu beruhigen und die beiden gefährlichen Tessiner- Stürmerinnen, eine davon Nationalspielerin, so zu neutralisieren. Die trotz der Kälte doch etlichen Zuschauer bekamen trotzdem ein animiertes Spiel zu sehen. Vor allem zu Beginn mit leicht mehr Spielanteilen für die Gäste aus Lugano. Diese mussten ja auch unbedingt dieses Spiel gewinnen, um sich den Platz in der Aufstiegsrunde zur Nationalliga A zu sichern, während den Frauen aus Neunkirch schon ein Unentschieden gereicht hätte. Auch Lugano wählte eher eine Defensivtaktik uns so gab es in der ersten Halbzeit wenig Torchancen und das Resultat von 0:0 war der logische Schluss dazu.
Die zweite Hälfte begann mit einem Paukenschlag. In der 47. Min. köpfte Tiziana Die Fero den Ball aus der eigenen Platzhälfte zu Noelle Pineiro welche mit einem präzisen Schuss die vielumjubelte 1:0 Führung für die Frauen aus Neunkirch erzielte. Lugano musste nun seine Taktik ändern und war gezwungen mehr für die Offensive zu tun. Die nun entstandenen Freiräume wurden von den Frauen des FCN geschickt genutzt. So in der 71. Min. als nach einem Freistoss Denis Storrer den Ball über die Torlinie zum 2:0 einschiessen konnte. Das Spiel war nun, trotz des schnellen Gegentores von Lugano, gelaufen und die Frauen aus Neunkirch spielten den Sieg sicher nach Hause. Nun stehen sie zusammen mit dem FC Aarau an der Tabellenspitze und können die Aufstiegsrunde zur Nationalliga planen. Es ist zu hoffen, dass der Sportplatz Randenblick bald wieder bespielbar ist, damit die Frauen des FC Neunkirch endlich wieder einmal ein richtiges Heimspiel absolvieren können.
Ein Hauch von Neunkircher Grandezza
Mit dem 2:1-Sieg gegen Rapid Lugano erreichen die Frauen des FC Neunkirch ihr Saisonziel: Sie nehmen an der Aufstiegsrunde zur NLA teil.
von Pascal Oesch
Frauenfussball Die letzte Runde jeder Meisterschaft kennt eine Eigenart – die gemeinsame Anspielzeit aller Partien. Damit beugen die Spielplaner einer möglichen Wettbewerbsverzerrung vor. Davon konnte indes bei der Begegnung zwischen Neunkirch und Rapid Lugano keine Rede sein. Obwohl sich deren Fokus auf die Arbeit im Mittelfeld und eine Absicherung gegen hinten richtete, kam nie Langeweile auf. Beide Trainer zogen die defensive Stabilität der offensiven Herrlichkeit vor. Die taktischen Konzepte waren auf vermeidbare Risiken bedacht, gipfelten jedoch nie in einer Rückkehr zum Rasenschach.
Breites Repertoire
Neunkirch fand am frühen Sonntagnachmittag zuerst ins Spiel. Das junge Ensemble wirkte präsenter, ging mit Druck auf die ersten Bälle des Gegners – liess aber die letzte Konsequenz vermissen. Der Aufbau endete oft nach der Mittellinie; die Pässe in die Tiefe wurden zu ungenau gespielt. Ihr Repertoire präsentierte sich dennoch wesentlich breiter als jenes der Tessiner: Deren Allgemeinrezept waren hohe Flanken auf ihre beiden gross gewachsenen Stürmerinnen Cora Canetta und Saidat Adegoke. FCN-Trainer Beat Stolz zeigte sich davon nicht überrascht und sagte hinterher: «Lugano ist dafür bekannt, so zu agieren. Wir wussten davon und hatten die Lage bis zur 70. Minute im Griff.» Damit fasste er den Match dieser 18. Runde ziemlich treffend zusammen. Und offenbar hatte er in der Pause einmal mehr die richtigen Worte gefunden. Kurz nach Wiederaufnahme der Partie traf Noelle Pineiro zur viel umjubelten Führung. Ihr Tor beruhigte das Neunkircher Spiel, gab ihm eine unbeschwertere und abgeklärtere Note.
Vergessene Kälte
Allfällige Selbstzweifel verflogen, da eine Reaktion der Gäste weitgehend ausblieb. Phasenweise mutete es so an, als hätten diese den Glauben an eine mögliche Wende bereits verloren. Coach Andrea Biancardi vollzog nur eine Auswechslung und verpasste es damit, mit weiteren neuen Kräften die notwendigen Impulse zu setzen. Neunkirch war dem 2:0 wesentlich näher als Lugano dem 1:1 – und erzielte es schliesslich auch: Nach einem Freistoss aus halbrechter Position gelangte der Ball zu Denise Storrer, die frei stehend zum Abschluss kam und traf. Ihr Tor liess die Kälte auf dem Schaffhauser Bühlplatz vergessen; anstelle der eisigen Bise wehte nun ein Hauch von Grandezza über den Kunstrasen. Rapid Lugano konnte zwar umgehend verkürzen, jedoch nicht mehr ausgleichen. Neunkirch sah sich für die restliche Spielzeit in die Defensive gedrängt, geriet jedoch nie ins Zaudern.
Verdienter Erfolg
Ihr 2:1 ist der zwölfte Erfolg im laufenden Championat. «Über die Saison gesehen, war es sicherlich der wichtigste Sieg», zeigte sich Beat Stolz nach dem Schlusspfiff überzeugt. «Wir standen unter Druck und konnten nicht auf Unentschieden spielen.» Neunkirchs Damen erreichen ihr Ziel und beenden die Meisterschaft auf dem zweiten Platz – hinter dem punktgleichen Aarau. Beide nehmen nach der Nationalmannschaftspause an der Aufstiegsrunde zur NLA teil. Fehlte dem FCN vor einem Jahr ein einziger Zähler, feiert er nun einen verdienten Triumph. 2007 spielte die Equipe noch in der 3. Liga und stieg seither nahezu im Jahrestakt auf. Nach zwei NLB-Saisons klopft Neunkirch nun sogar an die Tür der höchsten Liga.
Quelle: Schaffhauser Nachrichten
Dank Sieg nun in der Aufstiegsrunde zur Nat. A (FC Neunkirch : FC Rapid Lugano)
Es war kalt und eine böige Bise herrschte am Sonntag auf dem Bühlplatz in Schaffhausen. Doch die Frauen des FC Neunkirch trotzten der Kälte souverän und gewannen das wichtige Heimspiel gegen die Frauen aus Lugano mit 2:1 Toren.
Das Team von Trainer Beat Stolz hatte sich gut auf seine Gegnerinnen eingestellt. Aus einer sicheren Defensive versuchten sie das Spiel zu beruhigen und die beiden gefährlichen Tessiner- Stürmerinnen, eine davon Nationalspielerin, so zu neutralisieren. Die trotz der Kälte doch etlichen Zuschauer bekamen trotzdem ein animiertes Spiel zu sehen. Vor allem zu Beginn mit leicht mehr Spielanteilen für die Gäste aus Lugano. Diese mussten ja auch unbedingt dieses Spiel gewinnen, um sich den Platz in der Aufstiegsrunde zur Nationalliga A zu sichern, während den Frauen aus Neunkirch schon ein Unentschieden gereicht hätte. Auch Lugano wählte eher eine Defensivtaktik uns so gab es in der ersten Halbzeit wenig Torchancen und das Resultat von 0:0 war der logische Schluss dazu.
Die zweite Hälfte begann mit einem Paukenschlag. In der 47. Min. köpfte Tiziana Die Fero den Ball aus der eigenen Platzhälfte zu Noelle Pineiro welche mit einem präzisen Schuss die vielumjubelte 1:0 Führung für die Frauen aus Neunkirch erzielte. Lugano musste nun seine Taktik ändern und war gezwungen mehr für die Offensive zu tun. Die nun entstandenen Freiräume wurden von den Frauen des FCN geschickt genutzt. So in der 71. Min. als nach einem Freistoss Denis Storrer den Ball über die Torlinie zum 2:0 einschiessen konnte. Das Spiel war nun, trotz des schnellen Gegentores von Lugano, gelaufen und die Frauen aus Neunkirch spielten den Sieg sicher nach Hause. Nun stehen sie zusammen mit dem FC Aarau an der Tabellenspitze und können die Aufstiegsrunde zur Nationalliga planen. Es ist zu hoffen, dass der Sportplatz Randenblick bald wieder bespielbar ist, damit die Frauen des FC Neunkirch endlich wieder einmal ein richtiges Heimspiel absolvieren können.
geschrieben von Bruno Leu
Fotoday 2012 Team Pic’s
Der Fotoday 2012 war auch dieses Jahr wieder ein voller Erfolg. Die Fotos brillieren einmal mehr mit hervorragender Qualität und brillanten Farben.
Grosse Freude hat uns auch die Tatsache bereitet, dass nur ganz wenig Absenzen verbucht werden mussten. Herzlichen Dank an alle Trainer und Trainerinnen für die Organisation!
Ab sofort sind alle Mannschafts-Bilder online…
Neue Portraits 2012 online!
Ab sofort sind die neuen Portraits der aktuellen Saison online, viel Spass beim Lesen und «gucken»… 🙂
– 1. Mannschaft
– Frauen 1